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Souverän vor Simbabwe: Ungarn, Dank Orbán, mit astreiner Erfolgsbilanz im jüngsten Bericht des Weltwirtschaftsforums

(c) Pester Lloyd / 40 – 2015 WIRTSCHAFT 01.10.2015

Im jährlich herausgegebenen Global Competitiveness Report , herausgegeben vom Weltwirtschaftsforum WEF (also nach neuungarischer Lesart einem Exekutivgremium der „Spekulanten, die ungarische Familien angreifen“ oder kurz: Weltjudentum), rangiert Ungarn im Bereich „ökonomische Wettbewerbsfähigkeit“ auf Rang 24 von 28 EU-Mitgliedern und weltweit auf Rang 63 von 140 untersuchten Staaten.

Die sonstigen Erfolge des „nationalen Revolution“ Orbáns und seiner weitblickenden Politik durch und für das Volk, lassen sich anhand weiterer Daten einwandfrei belegen und sollten nun auch endlich die letzten Kritiker in Scham verstummen lassen: Bei den Eigentumsrechten (also: wie sicher ist privates Eigentum vor Zugriffen des Staates bzw. in Orbánisch: Verstaatlichungen zum Wohle ungarischer Familien und um es Multis zu sagen “Zusatzprofite aus dem Land zu schleppen) liegt das Land auf Rang 120, zwischen Bangladesch und Bolivien. In der Wirtschaftsethik (Korruption) kommt man spielend unter die Top 100. Auf Platz 98 lässt man die Mongolei hinter sich und platziert sich knapp hinter Rumänien, das mit Ponta einen weiteren blitzsauberen Demokraten vorweisen kann.

Die „Unabhängigkeit der Justiz“ findet sich auf Rang 79, zwischen der Volksrepublik Laos und der Islamischen Republik Iran. “ Günstlingswirtschaft „: 125. zwischen Tschad und der Dominikanischen Republik, etwas enttäuschend nach alle den Bemühungen… „Investorenschutz„: Platz 95 – zwischen Ukraine und Uganda. „Last durch Regierungsbürokratie„: 128, hinter Slowenien, aber vor Simbabwe. Effizienz von Regierungsentscheidungen (also Zielerreichung durch Gesetzgebung): 120. hinter Bolivien, aber wiederum souverän vor Simbabwe. Im Mittelfeld findet sich Ungarn bei Gesundheit, Volksbildung, Produktivität und Zufriedenheit von Unternehmen.

Man könnte noch ergänzen, dass laut Eurostat , Ungarn in Europa nur von Griechenland beim Armutswachstum überflügelt wird und laut UNICEF bei der Kinderarmut Platz 1 in Europa belegt. Gleichzeitig liefert man – umgelegt auf die Gesamtbevölkerung – die zweitmeisten Wirtschaftsflüchtlinge innerhalb Europas und verzichtet sogar darauf, diese in der Außenhandelsbilanz aufscheinen zu lassen.

Mehr zu Orbáns Wirtschaftswunder hier.

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