(c) Pester Lloyd / 22 – 2017 NACHRICHTEN 02.06.2017
Die ungarische Nationalbank, unter Kontrolle des Orbán-Vertrauten György Matolcsy, hat grünes Licht für die Übernahme eines 45% Anteils an der erst kürzlich wiederprivatisierten MKB durch die Konzum-Gruppe gegeben. Rund 20% von Konzum gehören dem Geschäftsmann und Orbán-Strohmann Lörinc Mészáros , so dass Orbán indirekt auch ins Bankgeschäft einsteigt.
Konzum wird dabei die MKB-Anteile des Finanzinvestors MINERVA übernehmen, einem der drei Unternehmen, die im letzten Jahr die MKB vom Staat übernahmen, der diese wiederum von der Bayern LB gekauft und teuer, auf Steuerzahlerkosten, saniert hatte. Konzum will in Kürze weitere Prozente an der MKB erwerben, um so die Mehrheit an der Bank zu halten.
In einem ähnlichen Schachzug übernehmen die Mehrheitseigner der, unter Aufsicht von Fidesz-Leuten zentralisierten Spargenossenschaften, die Mehrheit an der FHB-Bank, die einst als Mutterbank für diese Genossenschaften diente. Auch hier hält Mészáros Anteile.
Zum Thema Fidesz-Bankwesen hier mehr. Unter Freunden: Staatliche Eximbank als Finanzier des Mafiastaates
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