(c) Pester Lloyd / 44 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Neue Metro in Budapest um 20 Milliarden teurer
28.10.2009 · Wirtschaft
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Neue Metro in Budapest um 20 Milliarden teurer
Die Information überrascht nicht wirklich, doch ist nun offiziell. Die Baukosten für die neue Metrolinie in Budapest, M4, sind bereits um ca. 20 Milliarden Forint (heute ca. 73,4 Mio EUR) höher als ursprünglich veranschlagt. Das geht aus dem Quartalsbericht der Projektgesellschaft vor, der dem Wirtschaftsportal index.hu vorliegt. Interessanterweise werden als Gründe für die nicht unerhebliche Verteuerung jedoch ausschließlich äußere Ursachen angegeben. Die Mehrwertsteuererhöhung, die Währungsschwankungen und vor allem auch die Reduzierung der EU-Finanzierung (wegen falscher Formalien und fehlerhafter Deklarierungen) werden für die Teuerung verantwortlich gemacht. Phase I und II schlagen somit nun mit 533.22 Mrd HUF (knapp 2 Mrd. EUR), statt der geplanten 516.75 Mrd. zu Buche. Die Untersuchung beinhaltet alle Bauvorgänge bis August 2009.
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Chick Corea am 7.
31.10.2009 · Kultur
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Chick Corea am 7. November in Budapest
Der legendäre Jazzpianist und -komponist Chick Corea wird am 7. November in Budapest auftreten. Das Konzert wird am 7. November im Budapester Kongresszentrum stattfinden. Mit dabei sind diesmal das Trio „Power of Three“, mit Bassist Stanley Clarke und Schlagzeuger Lenny White. Chick Corea wurde in den 1970er Jahren durch seinen Fusion Jazz bekannt. Die beiden Musiker, mit denen er jetzt nach Budapest kommt spielten damals bereits in seiner Band „Return to Forever“, sind also gute alte Bekannte auf den Jazzbühnen der Welt. White gehörte, neben Corea auch zu den Legenden um das epochale Electric Fusion Album „Bitches Brew“.
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MOL und INA fliegen aus Bosnien raus
31.10.2009 · Wirtschaft
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MOL und INA fliegen wahrscheinlich aus Bosnien raus
Der Ministerpräsident von Bosnien-Herzegowina, genauer der bosnisch-kroatischen Föderation, Mustafa Mujezinovic, hat angekündigt, das Joint venture zwischen der heimischen Energopetrol, der ungarischen MOL und der kroatischen INA (zu 47% in Besitz von MOL) bald beenden zu wollen. Als Grund nannte er Vertragsbruch.
MOL und INA erwarben 2007 gemeinsam ein 67%-Aktienpaket für ca. 5 Mio EUR, sagten für diesen minimalen Preis aber Investitionen von rund 75 Mio EUR zu. Diese Gelder sollten sowohl zur Schuldentilgung als auch für die Modernisierung der Anlagen und Erweiterung des Tankstellennetzes in Bosnien verwendet werden. Eine Regierungskommission hat nun festgestellt, dass das Konsortium seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei. Daher „werde die Regierung auf einer ihrer nächsten Sitzungen höchstwahrscheinlich die Beendigung der Zusammenarbeit beschließen“, sagte Mujezinovic auf einer Pressekonferenz. MOL und INA machen für die Verzögerungen indes Streitigkeiten innerhalb der komplizierten Regierungsstrukturen Bosnien-Herzegowinas verantwortlich.
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