(c) Pester Lloyd / 43 – 2010 NACHRICHTEN 26.10.2010
Thüringen bietet Jugendlichen aus Osteuropa eine Ausbildung an
Wer seine allgemeine Schulausbildung in Kürze beendet, auf der Suche nach einem zukunftsträchtigen Ausbildungsberuf ist, Deutsch sprechen kann und etwas flexibel ist, hat die Möglichkeit einer Berufsausbildung im „Dualen System“ im Freistaat Thüringen. Das Büro „Transnational-Dual“ sieht “immer mehr Bedarf bei Thüringer Unternehmen an „motivierten jungen Leuten aus anderen EU-Staaten, die die deutsche Sprache beherrschen und bereit sind, für längere Zeit in Deutschland zu lernen und zu arbeiten.“
Dabei erfolgt die Ausbildung auf der Basis eines Vertrages zwischen dem Jugendlichen und der Firma, über den auch – entsprechend des Berufes – eine Vergütung gezahlt wird, so dass Geld für die Unkosten wie Unterkunft, Verpflegung und Fahrt vorhanden ist. Dual heißt, dass auch in den 3 bis 3 ½ Jahren regelmäßig die Berufsschule besucht wird, wo parallel zur Praxis im Betrieb die theoretische Ausbildung stattfindet. Diese ist kostenlos. Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit, im Betrieb zu arbeiten, denn diese speziell in Deutschland übliche Ausbildung ist auf dem europäischen Markt gefragt, zudem tritt ab Mai 2010 die Arbeitnehmerfreizügigkeit für die 2005 beigetretenen Ländern endlich auch in Deutschland und Österreich in Kraft.
Zum Beispiel bietet eine große Autowerkstatt in der Nähe der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt einen Ausbildungsplatz für einen zukünftigen Automechatroniker an. Große Hotels suchen Erstauszubildende zu Koch, Restaurant- und Hotelfachleuten. Interessenten wenden sich direkt an Jutta Rapp vom Büro „Transnational- Dual“ in Suhl. Kontakt unter [email protected] oder per Telefon 00 49 36 81 45 75 47. Nähere Informationen unter www.transnational-dual.de .
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