(c) Pester Lloyd / 46 – 2016 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Trump und die Folgen für Europa: Diskussion an der Andrássy zum Ausgang der Wahlen in den USA
14.11.2016 · Politik&
nbsp; 18.11.2016 Trump und die Folgen: Diskussion an der Andrássy Uni Budapest zum Ausgang der Wahlen in den USA
Die Deutschsprachige Andrássy Universität widmet sich am 23. November in einer Podiumsdiskussion mit den „Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten – Auswirkungen und Erwartungen für Europa, Ungarn und Deutschland nach der Wahl“. Die Veranstaltung, in Kooperation mit dem Deutschen Wirtschaftsclub am Mittwoch, 23. November 2016, beginnt um 18:00 Uhr im Kempinski Hotel Corvinus.
Als Gäste sind geladen: der Hauptabteilungsleiter der Nord-Amerika Abteilung im ungarischen Außenministerium Tamás Magyarics, Professor Bindenagel von der Uni Bonn, der ehemalige Nationalbankchef und Ex-Handelsminister Péter Ákos Bod, der frühere Botschafter Ungarns in den USA György Szapáry sowie Frank Spengler, Leiter des ungarischen Büros der CDU-nahen Adenauer-Stiftung. Die Moderation übernehmen: Prof. Dr. Ulrich Schlie, Lehrstuhlleiter für Diplomatie der Andrássy Uni sowie der DWC-Vorstizende Dr. Arne Gobert.
Um Anmeldung wird bis 22. November gebeten, Informationen dazu auf dieser Webseite .
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Radio Unfree Europe? "Visegrád Vier"-Staaten planen gemeinsames Radioprogramm
16.11.2016 · Nachrichten
Die informelle Staatengruppe der „Visegrád Vier“, also Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn, planen die Gründung eines gemeinsamen Radiosenders, der in vier Sprachen senden soll. Das bestätigte jetzt Barbara Stanisławczyk, Chefin des staatlichen, polnischen Rundfunks im ungarischen Staatsfernsehen M1. Ziel der Sendungen, die durch gemeinsame, gemischte Redaktionen in den vier Ländern entstehen sollen, sei die „Präsentation der Kulturen der Mitgliedsländer“, mit „Schwerpunkt auf aktuelle, politische Vorgänge“. Die V4 würden derzeit „an politischem Gewicht in der Region und in Europa gewinnen“, die Medien müssten diese „Tendenz unterstützen“.
Ungarn versucht schon seit geraumer Zeit, die Visegrád Vier zu dominieren und für die Ziele Orbáns, vor allem in Opposition zu Brüssel, einzuspannen. Einzig Tschechien verhält sich in der Gruppe relativ neutral. Sowohl in Ungarn, der Slowakei als auch in Polen ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk weitgehend von der Regierungspartei kontrolliert, weshalb davon auszugehen ist, dass die geplante Rundfunkstation nicht mehr sein wird als ein weiteres Propagandorgan für die Vertreter der „illiberalen Demokratie“.
Vom Zentrum nach Ferihegy in 20 Minusten? Airport Budapest erhält Zuganschluss
18.11.2016 · Wirtschaft
Vom Zentrum nach Ferihegy in 20 Minuten? Airport Budapest erhält Zuganschluss
Die ungarische Regierung hat auf ihrer mittwöchlichen Kabinettssitzung den Ausbau des Schienennetzes zwischen der ungarischen Hauptstadt und dem Ferenc Liszt International Airport beschlossen. Nachdem man diverse Alternativen besprochen habe, einigte man sich auf den Neubau einer Strecke von 29 Kilometern, die Teil der neuen Route Budapest-Cegléd-Szolnok werden wird. Dort soll dann alle 20 Minuten ein Zug zwischen dem Flughafen und dem Budapester Westbahnhof verkehren, die Fahrtdauer soll 18 bis 20 Minuten betragen.
Die Kosten des Projektes werden mit rund 300 Mio. Euro veranschlagt und könnten zum großen Teil aus EU-Mitteln bestritten werden. Der Entwicklungsminister brachte zeitgleich einen Gesetzentwurf ein, der die Vergabe und Abrechnung solcher Projekte aus Gründen der „nationalen Sicherheit“ und der „Terrorgefahr“ für bis zu dreißig Jahre geheim hält.
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