(c) Pester Lloyd / 12 – 2014 WIRTSCHAFT 17.03.2014
Die aktuellsten Umfragen des Umfrageinstitutes Ipsos (4. bis 10. März), geben einen Zuwachs der Sympathien für die Regierungsparteien Fidesz-KDNP von 30 auf 32 Prozent unter allen Wahlberechtigten an, der höchste Stand seit drei Jahren. Das linke Oppositionsbündnis kommt – gleichbleibend mit Februar – auf 23 Prozent Unterstützung, die neonazistische Jobbik legt um 2 Punkte bzw. 17% von 9 auf 11% zu, die LMP (Grüne) kann binnen eines Monats ihre Unterstützerrate von 2 auf 4% verdoppeln
Waren im Februar noch 35% ohne klare Parteienpräferenz, sank dieser Anteil im März auf 27%. 58% der Untersützer der Linksallianz werden sicher zur Wahl gehen, gegenüber 53% im Februar, die Fidesz-Unterstützer sind zu 2/3 entschlossen, ihre Stimme auch abzugeben, 59% sagten das bei den Jobbik-Sympathisanten, nur 45% bei den LMP-Anhängern. 7 Prozent sagten aus, sie werden sicher wählen gehen, hätten sich aber bis jetzt noch nicht festgelegt, wem sie ihre Stimme geben. Interpoliert ergibt das rund 500.000 Stimmen, von denen 200.000 „eher links tendieren“, 100.000 in Richtung LMP nachdenken und je 50.000 zu Fidesz bzw. Jobbik neigen. Die Regierungsparteien können bei dieser Projektion derzeit auf 2,6 Mio. Stimmen rechnen, die linke Opposition auf 1,8 Mio., Jobbik auf rund 900.000.
Derzeit ergibt sich in der Sonntagsfrage (also unter den sicher zur Wahl Entschlossenen mit klarer Parteienpräferenz) folgendes Bild: Fidesz-KDNP – 48, Linksbündnis – 31, Jobbik – 15, LMP 4%. ALLES WEITERE AUF DER THEMENSEITE WAHLEN UNGARN 2014
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