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Kurzmeldungen aus Ungarn — KW 34/2015

(c) Pester Lloyd / 34 – 2015 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.

Ponta: "Rumänien und Ungarn haben die gleichen demokratischen Standards"…

17.08.2015 · Nachrichten

Der rumänische Ministerpräsident Victor Ponta hat am Freitag nochmals öffentlich Stellung zu dem verbalen Schlagabtausch mit ungarischen Offiziellen bezogen. „Es gibt tatsächlich Spannungen zwischen unseren Ländern, aber ich denke, wir können diese auf eine europäische Art lösen“. Denn schließlich handele es sich bei Rumänien und Ungarn um „zwei gute Nachbarn“, die nicht ohne Grund in der EU und in der NATO seien und, Obacht: „zwei Länder, in denen die gleichen demokratischen Standards herrschen.“

Auf die Frage, welche Beziehung er, Ponta, zu seinem ungarischen Amtskollegen Orbán habe, sagte der Premier süffisant: „überhaupt keine Beziehung“. „Vielleicht hat der Präsident (Klaus Iohannis) eine Beziehung zu ihm – das ist genug.“ „Sie treffen sich ja regelmäßig bei EVP-Veranstaltungen (…) und so lange die Länder, Regierung und Menschen einander respektieren, ist alles in Ordnung.“ Allein der ungarische Botschafter (der mit seiner Kritik die Verstimmung auslöste) habe „die Frechheiten übertrieben“. Das waren „Anmaßungen“, die sich niemals ein rumänischer Politiker oder Diplomat in einem anderen Land erlaubt hätte. Daher war es auch richtig, ihn zurechtzuweisen. red.

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Zugunglück in Ungarn mit 21 Verletzten: "Menschliches Versagen"

17.08.2015 · Nachrichten

Das Zugunglück vom Sonntag (Foto: MTI) ist auf „menschliches Versagen“ zurückzuführen. Beim frontalen Zusammenstoß zweier Regionalzüge unweit der Station Galgaguta, ca. 40 Kilometer nordöstlich von Budapest, verletzten sich gestern 21 der ca. 40 an Bord befindlichen Passagiere, drei davon erlitten Knochenbrüche, darunter einer der Zugführer. Die Rettungskräfte sprachen von einem „Glücksfall“, dass die Züge nur mit ca. 20 Stundenkilometer aufeinander prallten.

Die ungarische Staatsbahn MÁV erklärte zur Ursache, dass die normalerweise immer nur durch einen Zug befahrene, eingleisige Strecke, durch eine Fahrplanänderung von zwei Zügen in entgegenkommender Richtung befahren wurde. Einer der Zugführer unterließ den vorgesehenen Halt an einem Ausweichgleis, wo er auf den entgegenkommenden Zug warten sollte. Weitere Untersuchungen sollen nun ergeben, wie es zu diesem Fehlverhalten kommen konnte. red.

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