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VerKLIKt: Ungarische Schulbehörde häuft wieder massive Schulden an

(c) Pester Lloyd / 28 – 2015 NACHRICHTEN 09.07.2015

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Die im Rahmen der Verstaatlichung von über 3.000 Pflichtschulen aus dem Boden gestampfte Schulbehörde, das sog. Klebelsberg Institut, KLIK, bleibt eine Quelle des Chaos` und ein Fass ohne Boden. Während ihre Arbeitsweise immer weniger jener einer unterstützenden Schulbehörde als viel mehr einer ideologisch gesteuerten Aufsichtsbehörde über Lehrer- und Schülerschaft angepasst wird, kommt KLIK auch nicht mit den ihr zugewiesenen öffentlichen Geldern aus.

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Bereits in den Vorjahren sammelten sich jährlich große Summen Rückstände an, die in Notaktionen durch den Staatshaushalt ausgeglichen werden mussten. Engpässe bei der Versorgung mit den notwendigsten Lehrmaterialen, Chaos im ebenfalls monopolisierten Schulbuchbereich sowie die Aufschiebung dringender Bau- und Sanierungsmaßnahmen waren und sind die Folge. Intern wird darüber gestritten, ob KLIK nicht mit Geld umgehen kann (bzw. zu viel gezielt versickert) oder ob das vom Staat zugestandene Budget nicht einfach viel zu gering ist.

Bis Mai sammelte sich schon wieder ein Minus von 12 Mrd. Forint, ca. 37 Mio. EUR bei KLIK an, das, wenn es nicht ausgeglichen wird, den Start ins nächste Schuljahr wieder hemmen und für Chaos sorgen wird, weil Bestellungen verzögert werden. Daher sollte KLIK jetzt „seinen Bankrott erklären“ und der Staat endlich seinen Pflichten nachkommen, fordert die linke Opposition. In den letzten fünf Jahren seien insgesamt 200 Mrd. Forint, also rund 700 Mio. EUR, „aus dem Pflichtschul-System gezogen“ worden und die versprochenen Lohnerhöhungen für die Lehrer im Rahmen der umstrittenen „Karrieremodelle“ werden „verschleppt“ und „weggetrickst“.

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