(c) Pester Lloyd / 06 – 2017 NACHRICHTEN& 06.02.2017
nbsp; 07.02.2017
Wie erst kürzlich berichtet , herrscht in Ungarn ein staatliches Monopol auf Online-Glücksspiel und Online-Wetten (über die Szerencsejáték Zrt.), für dessen Durchsetzung das Finanzamt große Anstrengungen unternimmt. Ausnahmen darf es laut Gesetz aber geben, dann, wenn das Finanzministerium einen Investor als „besonders vertrauenswürdig“ einstuft, kein Zufall, das das Gesetz den Beinmaen „Lex Vajna“ trägt.
Gegen eine Pauschalgebühr erhielt der Orbán-Intimus Andy Vajna, der mit seiner Las Vegas Gruppe bereits fünf Casinos in Budapest betreibt, die Lizenz für die Etablierung des ersten privaten Online-Casinos unter der neuen Gesetzgebung. Die dazugehörige Webseite www.vegas.hu ist auf die in Luxemburg eingetragene Las Vegas Casino S.A.R.L. eingetragen, Mehrheitseigner ist die von Vajna kontrollierte Vegas Casino Management Kft. Bereits für seine laufenden Casinos erhielt Vajna vom Finanzamt gute steuerliche Bedingungen . Vajna ist auch Player im Fidesz-Medienimperium .
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