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Neue Dauerausstellung im Historischen Museum Budapest

(c) Pester Lloyd / 41 – 2011 KULTUR 12.10.2011

Neue Dauerausstellung im Historischen Museum Budapest

Das Historische Museum in der Budaer Burg hat seine neu gestaltete permanente Ausstellung zur 1000jährigen Geschichte der Hauptstadt Ungarns eröffnet. Der Weg, den die Besucher durch die Schau bestreiten, ist an den Verlauf der Donau angelehnt, herausragende Sammlungsstücke und zeitgemäße Aufbereitung sollen die Interessierten durch die Geschichte der Stadt vom Mittelalter bis in die Jetztzeit spülen

Als Titel wählte man sich für die Neugestaltung „Licht und Schatten – 1.000 Jahre Geschichte der Hauptstadt“, die schattigsten Abschnitte sind dabei die Besetzung durch die Osmanen, die Niederschlagung diverser Aufstände gegen die Habsburger, die beiden Weltkriege und die Zeit des „Kommunismus“. Finanziert wurde die Umgestaltung durch das „Alpha“-Programm des Ministeriums für Nationale Ressourcen. Vizebürgermeister Miklós Csomós, der die Eröffnungsrede hielt, sprach von den vielen aufregenden Facetten, die die Stadt kennzeichnen. Großzügige Stadtplanungsphasen folgten auf Bevölkerungsexplosionen, Zerstörung und Fremdbeherrschung wechselten mit Boomzeiten und Aufbrüchen ab. So wie wir diese Licht- und Schattenseiten in unserem privaten Leben erfahren, sehen wir sie auch in der Geschichte der Stadt, so der Vize-OB.

Touch screens und ein paar weitere Gimmicks machen die Schau interaktiv, die Expertise des Historischen Museums sorgt für fachliche und logische Konsistenz. Man habe darauf geachtet, die Ausstellung allen Altersstufen zugänglich zu machen „ob Rentner oder Tourist von weit weg, Student oder Erwachsener – Sie werden verstehen, warum diese mitteleuropäische Stadt eine der interessantesten ist…“ Wir können den Besuch des historischen Museums auch wegen der anderen Ausstellungen und den interessanten Räumlichkeiten, jahrundertealte Unterhöhlungen der Burg, empfehlen.

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