(c) Pester Lloyd / 36 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Slowakei: 17% Altbestand verschrottet
31.08.2009 · Wirtschaft
04.09.09 _______________________________________________________
Slowakei: 17% Altbestand verschrottet
Bilanz der Abwrackprämie in der Slowakei: 44.200 Fahrzeuge, die älter als 10 Jahre sind, wurden im Zuge der Verschrottungsprämie in der Slowakei beseitigt, das sind fast 17% des Bestands. Die Regierung in Bratislava gab in zwei Runden etwa 55 Mio EUR für den Kauf von Neuwagen bei Verschrottung der alten dazu. Die beliebtesten Neuanschaffungen waren der Škoda Fabia und der Renault Thalia, sehr erfolgreich waren aber auch die beiden in der Slowakei hergestellten Modelle Kia Cee’d (aus Žilina) sowie der Peugeot 207, der in Trnava produziert wird. Jedes zehnte der Förderautos wurde demnach in der Slowakei gefertigt. Das Wirtschaftsministerium hat bisher Anfragen nach einer neuerlichen Verlängerung des Prämienmodells zurückgewiesen. Die Autohäuser müssten nun selbst Antworten auf die Marktlage finden.
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Telekom bremst Glasfaserprojekt
31.08.2009 · Wirtschaft
03.09.09 _______________________________________________________
Ungarische Telekom bremst Glasfaserprojekt
Magyar Telekom, die ungarische Tochter der Deutsche Telekom, hat weitere Investitionen in ein High-Speed-Glasfasernetz vorerst auf Eis gelegt. Eigentlich sollten zu Jahresende bereits 200.000 ungarische Haushalte an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen werden, nun werden es, nach Auskunft des Vorstands János Winkler erst einmal nur 165.000 sein. Bis 2013 wird das Unternehmen bis zu 40 Milliarden Forint (ca. 145 Mio EUR) in die moderne Technik investieren, um mehr Kunden den schnellen Breitbandzugang zum Internet und anderen Diensten zu ermöglichen. Die Rezession habe diese Pläne gebremst, sagte Winkler. Derzeit sind 120.000 Haushalte angeschlossen, man hofft auf 17.000 Abonnenten bis Jahresende, nennt diese Zahl aber selbst „eher ambitioniert“.
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Neue US-Botschafterin in Ungarn
31.08.2009 · Politik
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Neue US-Botschafterin in Ungarn
Die Botschafterposten der USA sind beliebte Dankeschöns der jeweiligen Präsidenten für Unterstützung im Wahlkampf. So wird auch der nächste US-Botschafter in Ungarn wahrscheinlich eine Geschäftsfrau sein, die Präsidentin der First Indiana Bank, Marni McKinney. Die offizielle Nominierung durch das Außenministerium wird in den nächsten Tagen erwartet, seit April wird der Botschafterposten der USA in Ungarn interimistisch geführt. McKinney hat selbst ungarische Wurzeln, auch wenn sie nicht Ungarische spricht und gilt als eine der führende Köpfe der nicht kleinen ungarischen Gemeinschaft in den USA. Offiziell muss der Posten vom Senat abgesegnet werden.
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Kopflastig: Neuansiedlungen in Wien
31.08.2009 · Wirtschaft
04.09.09 _______________________________________________________
Kopflastig: Neuansiedlungen in Wien
Auch in diesem Jahr freut sich Wien wieder über einen Zugewinn an neuangesiedelten Headquartern mit Fokus auf CEE/SEE. Der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), der bei solchen Ansiedlungen beratend hilft, begrüßt besonders den „Handelsriesen“ METRO Cash & Carry, der seit Ende August sein „Osteuropa-Headquarter“ nach Wien verlegt hat, von wo aus nun „30 Mitarbeiter in der Riemergasse“ die Geschäfte „bis nach Kasachstan“ lenken.
Insgesamt konnten in der ersten Jahreshälfte 54 internationale Unternehmen neu am Standort Wien angesiedelt werden, stärkste Investorengruppe sind traditionell Unternehmen aus Deutschland (11), ebenfalls prominent vertreten sind Russland (6) und die Schweiz (5), meldet der WWFF.
Wien leidet, bei aller Drehscheibenfunktion zwischen West und Ost, immer ein wenig unter Kopflastigkeit. So werden zwar Brückenköpfe und Organisationszentralen in Wien angesiedelt, aber die meisten Arbeitsplätze, die letztlich auch die größte wirtschaftliche Nachhaltigkeit generieren, bei den östlichen Nachbarn geschaffen. Für die Unternehmen eine reine Kostenfrage, aber auch eine der strategischen Ausrichtung, die im Zweifel gen Osten weist.
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