(c) Pester Lloyd / 49 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Mit Carpatair von Budapest nach Venedig
01.12.2009 · Wirtschaft
Mit Carpatair von Budapest nach Venedig
Die rumänische Fluggesellschaft Carpatair wird ab 7. Dezember pro Woche zehn Flüge von Budapest nach Venedig und zurück anbieten. Damit machen die Rumänen einen wichtigen Schritt in Richtung Mitteleuropa und ihr Liniennetz engmaschiger. Derzeit fliegt die Carpatair u.a. zwischen Venedig und Timisoara, von Budapest steuert man schon eine Weile die moldawische Hauptstadt Chisinau in Kooperation mit der Moldavian Airlines an. Die Route Budapest-Venedig, die vor allem auf Städtetouristen schielt ist eine Koproduktion mit der Malév, die die Vermarktung der Tickets übernimmt, während Carpatair die Flüge abwickelt. Die Rumänen füllen damit die Lücke, die durch die Streichung der Linie seitens der in russischem Besitz befindlichen Malév enstand.
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Vermögensverwaltung mit weniger Verlust
01.12.2009 · Wirtschaft
Ungarische Vermögensverwaltung mit weniger Verlust
MNV, die staatliche ungarische Vermögensverwaltung wird in diesem Jahr Erlöse deutlich über den Planvorgaben erzielen können. Der Chef der Behörde, Miklós Kamaras sagte gegenüber MTI, dass die Staatskasse wenigstens um 20 Milliarden Forint (ca. 74 Mio EUR) entlastet wird. Ursprünglich geplant waren 97 Milliarden Forint an Einnahmen und 112 Mrd. Ausgaben. Zwar werden die Einnahmen aus der Immobilien- und Liegenschaftsverwertung, also Verkauf, Vermietung, Verpachtung geringer sein als erhofft, doch in anderen Bereichen habe man höhere Umsätze. Das Tauschgeschäft Anleihen gegen Aktien von Richter brachte bisher rund 33,2 Mrd. Forint Erlöse für den Staat. Im Frühjahr erwarb die MNV außerdem einen Anteil über 30 Milliarden Forint an der Hypothekenbank FHB mit Hilfe eines Teils der IWF-Gelder, woraus auch bereits erste Gewinne erwachsen.
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Starbucks kommt nach Budapest
01.12.2009 · Wirtschaft
Starbucks brüht bald in Budapest
Starbucks, die größte „Coffeeshop“-Kette der Welt, nutzt die Krise zur Expansion nach Ungarn
Bisher hatte die Kette, die weltweit um die 14.000 Filialen selbst bzw. in Franchise-Systemen betreibt, einen Bogen um die Stadt gemacht, weil die Kaufkraft-Kosten-Relation ungünstig war. Nach Informationen der Tageszeitung Népszabadság sind die gesunkenen Mieten in der Innenstadt nun aber der Auslöser für eine Expansion nach Ungarn. Starbucks rekrutiere bereits Personal und habe schon einen Franchise-Partner für die baldige Eröffnung ein erstes „Coffee outlet“ gefunden. Bisher ist Osteuropa noch weitgehend unbestelltes Terrain für den Großkonzern, lediglich in Bulgarien, Tschechien und Rumänien betreibt man einige Geschäfte. Allein in Wien sind es schon zehn. „Viele Menschen warten seit Jahren darauf, dass Starbucks in Ungarn eröffnet. Es gibt einen Bedarf nach diesem Erlebnis und sogar schon einen ungarischen Fanclub im Internet“, zitiert die Zeitung einen Firmensprecher.
2008 machte die Kette eine schmerzhafte Restrukturierungsphase durch, im Heimatmarkt USA wurden 600 Filialen geschlossen, was um die 10.000 Arbeitskräfte ihre prekären Jobs kostete.
Kaffeehausgrippe – Eine Wiener Elegie Von Julius Ludassy aus dem Pester Lloyd von 1921
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Syngenta baut Kapazitäten in Ungarn aus
01.12.2009 · Wirtschaft
Syngenta baut Kapazitäten in Ungarn aus
Syngenta, einer der weltweitgrößten Konzerne für Saatgut, mit weltweit 24.000 Mitarbeitern in 90 Ländern, will rund 5 Milliarden Forint, ca 18 Mio EUR, in den Ausbau seines Werkes in Ungarn, Mezötúr, investieren. Das sagte der ungarische Werksdirektor von Syngenta, Tamás Verlky, gegenüber ungarischen Medien. Bis 2011 sollen die Produktionskapazitäten für Saatgut dort um 50% erweitert werden, die Lagerflächen sollen sich verdreifachen. In Mezötúr werden derzeit jährlich rund 16.000 Tonnen Maissaat und 2.000 Tonnen Sonnenblumensamen hergestellt. Dreiviertel der Produktion geht in den Export.
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TriGránit eröffnet Shoppingcenter in Kraków
01.12.2009 · Wirtschaft
TriGránit eröffnet Shoppingcenter in Kraków
In der vorigen Woche konnte der größte ungarische Immobilienentwickler TriGránit im polnischen Kraków die erste Entwicklungsphase des Shopping- und Freizeitzentrums Bonarka City eröffnen. Auf rund 20 Hektar eines ehemaligen Chemiekombinates entstehen weiterhin noch etliche Appartements und Büors. Allei das Einkaufszentrum hat eine Gesamtfläche von 234.000 qm und wurde an 270 Geschäfte, etliche 30 Restaurants sowie ein Multiplexkino mit 20 Sälen vermietet. Ein zweistöckiges Parkhaus bietet 3.200 Stellplätze. Vorstandschef Sándor Demján nahm die Eröffnung persönlich vor und sprach von einem Highlight für Kraków. Die Investitionssumme beträgt fast eine halbe Millarde EUR, bis zu 3.500 Menschen sollten hier eine Arbeit finden.
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Hankook baut Standort Ungarn für 400 Mio USD aus
02.12.2009 · Nachrichten
Hankook baut Standort Ungarn für 400 Mio USD aus
Der Reifenkonzern Hankook Tire will 400 Millionen US-Dollar in den Ausbau seines ungarischen Werkes in Dunaújváros investieren. Das konnte am Montag der ungarische Staatspräsident, László Sólyom, höchstpersönlich während seines Aufenthalts in Südkorea verkünden. Das Unternehmen sei mit den Gegebenheiten und dem Werksbetrieb in Ungarn sehr zufrieden, merkte der Präsident an. Die Großinvestition soll bereits innerhalb eines Jahres realisiert sein. Er habe weitere konkrete Gespräche über Kooperationen im Bereich der Landwirtschaft und der wissenschaftlichen Kooperation geführt. So soll in Kooperation mit Südkorea ein gemeinsames Forschungszentrum in Budapest für 3 Millionen EUR eingerichtet werden.
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