(c) Pester Lloyd / 41 – 2011 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Budapester Herbstfestival moderner, urbaner
11.10.2011 · Budapest
Das Budapester Herbstfestival versucht sich ab diesem Jahr durch eine Profilschärfung von den Touristenfesten Frühlingsfestival und Open Air Sommer (Budafest) abzuheben. Unter dem Titel „Cafe Budapest – Festival für Zeitgenössische Kunst“ will man moderner, experimenteller und durch die Wahl kleinteiligerer Aufführungsorte, auch urbaner sein. Neben Einheimischen werden bis zum 16. Oktober auch Künstler aus Kanada, Kroatien, Frankreich, Südafrika an verschiedenen Spielstätten, Kaffeehäusern, kleinen Bühnen erwartet, es gibt neben vielfältiger Live-Musik, diverse Tanzperformances, Off-Theater, Filmvorführen in einer Straßenbahnremise, kulinarische Extras. Die Detailprogramme, Tickets und weitere Infos auf der Webseite (auch in englischer Sprache) http://cafebudapestfest.hu/
Neue Dauerausstellung im Historischen Museum
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Zahl der Übernachtungen in Ungarn sinken massiv im Vergleich zum Vorjahr
11.10.2011 · Wirtschaft
Zahl der Touristen in Ungarn sinken weiter massiv Laut neuesten Zahlen des Statistikamtes KSH sank die Anzahl der gewerblichen Übernachtungen in Ungarn im Vergleich zum Vorjahr um 10,1 Prozent, das entspricht ca. drei Millionen Übernachtungen. Als gewerbliche Übernachtung wird die Übernachtung eines Gastes in einem Beherbergungsbetrieb ab neun Betten gezählt. Demnach kam es laut Statistikamt zu einem massiven Einbruch der Übernachtungen sowohl von Ausländern als auch von Ungarn selbst. Die Hotels zählten im August 475.000 Übernachtungen von Ausländern und 562.000 Übernachtungen von Ungarn. Das sind sieben bzw. elf Prozent weniger als noch im Vorjahr. Insgesamt waren die Hotels im August nur zu 60,4 Prozent ausgelastet. Der Abwärtstrend überflügelte damit im August noch die Zahlen des Juli. Der Tourismus ist nach der Automobil- und Zulieferindustrie, der Landwirtschaft und dem Energiesektor der viertwichtigste Wirtschaftszweig des Landes. Der Rückgang bei den einheimischen Nächtigungen kann mit der sich verschärfenden Einkommenssituation zusammenhängen, was allerdings keine Erklärung für die ausbleibenden Ausländer ist, für die sich Ungarn durch den Wechselkurs, zumindest relativ, verbilligt hat…
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