(c) Pester Lloyd / 11 – 2012 NACHRICHTEN 12.03.2012
Die von der Regierung als "Rückgrat für Arbeit und Wachstum" vorgesehenen und gepriesenen Klein- und Mittelbetriebe Ungarns leiden unter einer tiefen Depression beim Blick in die geschäftliche Zukunft, was nicht einmal die Regierung überraschen sollte. Nur 47% der Geschäftsführer von KMU in Ungarn erwarten 2012 ein Wachstum in ihrem Unternehmen, weltweit sind das hingegen 84%. Das ergibt sich aus den Ergebnissen einer Studie des Unternehmerverbandes MGYOSZ und den Wirtschaftsprüfern von PreiceWaterhouseCoopers
Die meisten Manager brachten zum Ausdruck, dass sie ihre Unternehmen mehr oder weniger im „Überlebensmodus“ führen würden, mit entsprechenden Abstrichen bei Invesititionen und Personal. Als Hauptgrund für die miese Geschäftslaune gaben die meisten „das unsichere Umfeld“ in Ungarn an, bei dem man ständig neue Steuern und Regularien fürchtet. 2013 sehen die meisten noch optimistischer. 34% aller Befragten planen Entlassungen, 22% wollen neues Personal einstellen, 30% wollen den Personalstand unverändert halten, 22% wissen noch nicht, was sie tun werden.
Ein ausführlicher Beitrag zur Situation der KMU in Ungarn: Verlorene Zeit – KMU: wie die Regierung in Ungarn ihre größten Hoffnungsträger enttäuschte
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