Der Absturz eines Gripen-Kampfflugzeugs bei Szolnok lenkt den Blick auf die Sicherheitsprotokolle der ungarischen Luftwaffe.
Szolnok. Ein ungarisches Gripen-Kampfflugzeug stürzte nahe Szolnok ab. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Es gab keine zivilen Verletzten oder Schäden. Die Ursache des Absturzes ist vorläufig unbekannt.
Verteidigungsminister Romulusz Ruszin-Szendi bestätigte in einem Video, dass der Pilot überlebt hat. Ruszin-Szendi erklärte, der Pilot habe alles versucht, um das Flugzeug auf militärischem Gelände zu landen. Eine Untersuchung zur Klärung der Ursache läuft.
Der Pilot habe alles versucht, um das Flugzeug auf militärischem Gelände zu landen, erklärte Ruszin-Szendi.
Die ungarische Luftwaffe verfügt über strenge Sicherheitsprotokolle, die regelmäßige Wartungen, umfassende Pilotenschulungen und detaillierte Notfallverfahren umfassen. Im aktuellen Fall wurde das Notfallverfahren korrekt angewendet: Der Pilot nutzte den Schleudersitz erfolgreich. Bislang sind in der ungarischen Luftwaffe keine weiteren Abstürze von Gripen-Kampfflugzeugen dokumentiert.
Mögliche technische Ursachen für den Absturz könnten Triebwerksausfall, Hydraulikprobleme, Avionikfehler oder strukturelle Schäden sein. Solche Vorfälle sind selten. Bislang sind in der ungarischen Luftwaffe keine weiteren Abstürze von Gripen-Kampfflugzeugen dokumentiert.
Vor dem Vorfall verfügte die ungarische Luftwaffe über 18 Gripen C/D-Flugzeuge. Kürzlich kamen vier weitere Gripen C hinzu. Der Verlust eines einzelnen Flugzeugs dürfte die Einsatzbereitschaft nur geringfügig beeinträchtigen. Mit 17 verbleibenden Gripen-Kampfflugzeugen ist die Luftwaffe weiterhin in der Lage, ihre Verteidigungsaufgaben zu erfüllen.
Quellen: MTI, jpost.com, aa.com.tr
Photo: Ein ungarisches Gripen-Kampfflugzeug stürzte nahe Szolnok ab, U.S. Air National Guard photo by Senior Airman Annaliese Billings / Wikimedia Commons
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