Wien. Österreich hat in den vergangenen zwölf Monaten die trockenste Periode seit Messbeginn im Jahr 1850 erlebt, wie die GeoSphere Austria berichtet.
„Die vergangenen zwölf Monate werden als die trockensten seit Messbeginn im Jahr 1850 in die Geschichte eingehen“
bilanzierte Klimaforscher Klaus Haslinger von der GeoSphere Austria in einer Aussendung. Nach Angaben der GeoSphere Austria fielen im Zeitraum von 23. Februar bis 9. August nur 210,9 statt der üblichen 405 Millimeter Niederschlag. Die bisherigen Tiefstwerte aus den Jahren 2003 (265,8 Millimeter) und 2015 (275 Millimeter) wurden damit deutlich unterschritten.
Der STANDARD berichtet, Grasflächen seien verdorrt, und Bäume muteten herbstlich an, wobei ihre orangebraunen Blätter dem Wassermangel geschuldet seien. Wie die Fachleute von GeoSphere Austria mitteilen, sind es die trockensten zwölf Monate in der 176-jährigen Messgeschichte. Nach Angaben der GeoSphere Austria hat es in der Zeit von 1. Jänner bis 12. August 2026 auf 72 Prozent der österreichischen Landesfläche mehr trockene Tage gegeben als in jedem der vergangenen 65 Jahre. GeoSphere Austria zufolge hat es an einigen Messstellen im Osten wochenlang nicht geregnet, eine rasche Entspannung ist daher nicht absehbar.
Quellen: ORF, Der Standard
Photo: Clemens Mosch / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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