Die österreichische Weinernte fällt 2026 um 28 Prozent niedriger aus als in den Vorjahren.
Wien. Die österreichischen Winzer stehen 2026 vor einer erheblichen Herausforderung: Die diesjährige Weinernte wird voraussichtlich um 28 Prozent niedriger ausfallen als der Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2025. Die Winzer rechnen mit einem Ertrag von 1,7 Millionen Hektoliter Wein. Grund dafür ist die anhaltende Dürre, die zu kleineren Beeren und damit zu einem geringeren Ernteertrag geführt hat. „Die extreme Trockenheit hat deutliche Spuren hinterlassen“, sagte Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager am Donnerstag in Wien.
Besonders betroffen sind die Weinbaugebiete in Niederösterreich und dem Burgenland, wo die Trockenheit der letzten Monate die Reben stark beansprucht hat. Die Winzer sind besorgt über die Auswirkungen auf die Qualität und Menge des produzierten Weins, was auch wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen könnte. Im Vorjahr gab es mit rund 2,6 Millionen Hektoliter fast eine Rekordernte.
In der Vergangenheit haben Witterungsbedingungen immer wieder Einfluss auf die Weinproduktion in Österreich gehabt. Die aktuelle Dürre ist jedoch besonders schwerwiegend, da sie über einen längeren Zeitraum anhält und die Böden in vielen Weinbaugebieten stark ausgetrocknet. Wegen der Hitze begann die Weinernte dieses Jahr deutlich früher als üblich.
Die Winzer müssen sich auf veränderte klimatische Bedingungen einstellen, um zukünftige Ernteausfälle möglichst zu vermeiden.
Quellen: Der Standard
Photo: Aciarium / Wikimedia Commons (CC BY 4.0)
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