(c) Pester Lloyd / 40 – 2009 KULTUR 02.10.2009
Der österreichische Künstler Markus Schinwald in der Kunsthalle Budapest
Das Mücsarnkok zeigt vom 30. September bis zum 8. November diesen Jahres das Werk des jungen aufstrebenden österreichischen Künstlers Markus Schinwald. Über Markus Schinwald’s Schaffen steht stets die Frage: „Wie ist es und könnte es nicht auch anders sein?“. Er stellt von Menschenhand festgelegte Tatsachen in Frage und zeigt dem Betrachter, dass Vieles potenziell anders sein könnte, als es ist. Dies zeigt sich zum Beispiel in einer Uhr, der die zwölfte Stunde fehlt, oder einem Fahrrad, das inmitten eines Raumes befestigt ist, so dass man mit ihm nur im Kreis fahren kann.
Der Status quo unserer Gesellschaft wird in jedem Kunststück reinterpretiert. Die Ausstellung umfasst diverse Kunstformen: Gemälde, Tanz, Alltagsgegenstände, Fotografien und Videokunst erwarten den Besucher. Bei allem fokussiert der Künstler die Rolle des Körpers und definiert sie neu in Sachen Kultur, Fashion, Gesten und Bewegungen. Schinwald nutzt unter anderem Marionetten, um historische Mythen und verschiedene Gesellschaftstheorien zu thematisieren und zu kritisieren. Der Betrachter Schinwald’s kontemporärer Werke wird auf einen neuen Weg geführt und angeregt, über festgesetzte Normen und Regeln unserer heutigen Gesellschaft nachzudenken und zu realisieren, dass diese nicht unumstößlich sind. Eigentlich revolutionär, diese These, aber sicher auch nicht so gemeint. Mücsarnok – Kunsthalle Budapest Dózsa György út 37 (Hösök tere) Tel.: 06 460-7000 www.mucsarnok.hu
Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr.-So.: 10-18 Uhr Do: 12-20 Uhr Eintrittspreis: 1200/400 HUF
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