(c) Pester Lloyd / 26 – 2008 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Ungarn kaufen die meisten Autos in CEE
20.06.2008 · Wirtschaft
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Ungarn kaufen die meisten Autos in CEE
Einer von 144 Ungarn kaufte im Zeitraum von Januar bis Mai 2008 einen Neuwagen, stellt der Europäische Verband der Autohersteller in einer Statistik fest.
Das ist eine höhere Rate als in Tschechien, Polen oder der Slowakei und gerade daher so erstaunlich, leidet doch Ungarn von diesen Ländern am geringsten Wachstum des Realeinkommens seit der Wende. Insgesamt konnten die Händler in den ersten 5 Monaten des Jahres 69.592 Neuwagen verkaufen, was einem Plus von 1,4% entspricht. Die Tendenz für das Gesamtjahr weist aber eher auf ein Minus von 4-5% hin. In Tschechien wurden im gleichen Zeitraum 59.660 neue Autos verkauft, d.h. jeder 174. Tscheche legte sich einen Neuwagen zu. In der Slowakei war es „nur“ jeder 190. (28.304 Einheiten), dort gab es aber einen Zuwachs von 19,5% im Jahresvergleich. In Polen kaufte sich lediglich jeder 272. einen neuen fahrbaren Untersatz, was aber mit 141.212 in absoluten Zahlen dennoch beeindruckend ist.
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Bilfinger Berger hofft auf weiteren Auftrag
20.06.2008 · Wirtschaft
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Bilfinger Berger hofft auf weiteren Auftrag
Ein Konsortium unter Führung von Bilfinger Berger rechnet sich die größten Chancen aus, ein weiteres Teilstück der Autobahn M6 bauen zu dürfen, „Man erwarte in Kürze den Zuschlag“, kündigte das Unternehmen in einer Aussendung mit.
Es geht dabei um Planung, Bau und 30jährigen Betrieb eines 65 km langen Schnellstraßenabschnittes. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von rund 500 Mio. EUR. Der Konzern hält an der Projektgesellschaft einen Anteil von 45 Prozent, daneben sind die österreichische Porr mit ebenfalls 45 Prozent und die französische Egis mit 10 Prozent vertreten. Bilfinger Berger hatte bereits einen ersten, 60 Kilometer langen Abschnitt der Schnellstraße in nur 20 Monaten Bauzeit erstellt und 2006 in Betrieb genommen.
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Bremsen aus Frankreich nach Ungarn?
20.06.2008 · Wirtschaft
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Bremsen aus Frankreich nach Ungarn?
Bosch Ungarn könnte die Kapazitäten der Kollegen in Frankreich teilweise mit übernehmen.
Fünf Standorte für die Herstellung von Bremssystemen stehen laut Medienberichten derzeit in Frankreich auf dem Prüfstand. Zumindest eine davon könnte demnächst ihren Weg nach Ungarn finden, schreibt Portfolio unter Bezugnahme auf das französische Blatt Les Echos. Demnach steht das Werk in Beauvis mit 240 Mitarbeitern vor der Schliessung und würde bis Mai 2009 praktisch nach Ungarn verlegt. Gleichzeitig versprach Bosch Frankreich aber, bis 2013 bis zu 100 Mio EUR in die Modernisierung und Erweiterung der vier anderen Standorte zu investieren.
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Hochtief sucht weitere Projekte in Budapest
20.06.2008 · Wirtschaft
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Hochtief sucht weitere Projekte in Budapest
Die Hochtief Development Hungary hat das Projekt Capital Square an der Váci utca in Budapest zur Hälfte fertiggestellt. Die österreichische Anlegergruppe CA-Immo International hatte die Immobilie mit 38.500 qm (brutto) und einer dreigeschossigen Tiefgarage mit zirka 650 Stellplätzen bereits vor Grundsteinlegung gekauft. Der Bürokomplex mit einem Investitionsvolumen von 71 Mio. Euro wird voraussichtlich im Frühjahr 2009 vollendet. Mit dem von József Finta entworfenen Gebäude liefert Hochtief ihr erstes Referenzprojekt auf dem Immobilienmarkt der ungarischen Hauptstadt ab, plant aber bereits weitere Projekte. Vor allem Flächen „mit städteplanerischer Perspektive und guter Verkehrsanbindung, zum Beispiel an den Hauptstraßen der Stadt“ seien für das Unternehmen interessant. Auch Hotels sowie Einzelhandels- und Logistikzentren hat man im Visier. In Ostmitteleuropa ist Hochtief Development unter anderem mit dem Prager Bürokomplex Kavci Hory vertreten. Ein weiteres Vorzeigeprojekt ist das 195 Meter hohe Rondo 1 in Warschau. Der Wolkenkratzer mit einer Bruttogrundfläche von 95 000 Quadratmetern wurde bereits 2005 eröffnet.
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Löhne wachsen in Ungarn schneller als erwartet
20.06.2008 · Wirtschaft
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Löhne wachsen in Ungarn schneller als erwartet
Die Durchschnittslöhne sind in Ungarn im Jahresvergleich (April bis April) um 10,6% gestiegen, allein 7,5% in den ersten vier Monaten 2008.
Dabei führt die Privatwirtschaft die Steigerung mit rund 11% an, im öffentlichen Dienst gab es lediglich einen Zuwachs um 2,1%, teilt das statistische Amt in Budapest mit. Die Angaben seien aber verzerrt, da im öffentlichen Sektor in diesem Jahr eine Art 13. Monatsgehalt gezahlt werde. Die Realeinkommen (eingedenk der Inflation) stiegen danach um 2,3%, in diesem Jahr bisher jedoch nur 0,1%. Berechnet man die Teuerung jedoch mit Waren des täglichen Bedarfs und Wohn- wie Energiekosten kommt es für den „Normalsterblichen“ zu deutlichen Einbussen beim real verfügbaren Einkommen. Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt wird von den Statistikern mit 194.000 HUF (rund 800 EUR) angegeben.
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Gute Aussichten für SW Umwelttechnik
20.06.2008 · Wirtschaft
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Gute Aussichten für SW Umwelttechnik
Das Unternehmen freut sich über neue Großaufträge aus der Slowakei und Ungarn.
Schon früh hat sich das börsenotierte Familienunternehmen SW Umwelttechnik mit seinem Know how in der Aufbereitungs- und Entsorgungstechnik auf die neuen Märkte in Ostmitteleuropa konzentriert. Vor allem in Ungarn, Rumänien, der Slowakei und Österreich konnte man in den vergangenen Monaten die Marktanteile erhöhen und für volle Auftragsbücher sorgen.
In einer Aussendung freut sich das Unternehmen somit zurecht über einen Rekordauftragsbestand von fast 60 Mio EUR. Ungarn ist dabeu mit einen 62%igen Auftragsanteil nach wie vor wichtigste Markt, gefolgt von Rumänien mit aktuell 20%. Rund 57% der Kapazitäten werden für Infrastrukturprojekte, 24% für Wasserschutz und 18% für das sonstige Projektgeschäft eingesetzt.
So ist man u.a. bei der Entwässerung der im Bau befindlichen Autobahn M6/M60 zwischen Budapest und Pecs mit einem Auftragswert von 6 Mio. EUR beteiligt. Darüber hinaus wurde SW Umwelttechnik mit der Lieferung von Fertigteilen fürEinkaufszentren in Miskolc und Budapest beauftragt, Gesamtvolumen 2,5 Mio. EUR. Auch der Zuschlag für die Entwässerung eines Industrieparks in Komarom bringt einen Auftragswert von 1,5 Mio. EUR, und soll bis Ende 2008 abgeschlossen sein.
In der Slowakei konnte man erfolgreich die Lieferung und Montage von Fertigteilen für ein Einkaufszentrum in Presov für rund 4 Mio. EUR akquirieren. Für das Gesamtjahr will SW Umwelttechnik rund 20% beim Umsatz und 60% beim EBIT zulegen.
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