(c) Pester Lloyd / 31 – 2013 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
General Electric baut Kraftwerkssparte in Ungarn aus
01.08.2013 · Nachrichten
General Electric baut Kraftwerkssparte in Ungarn aus
Die Öl- und Gassparte des US-amerikanischen Großkonzerns General Electric (GE) will sein Gasturbinenwerk in Fót deutlich erweitern. Noch in diesem Jahr soll der Bau einer 6.000 Quadratmeter großen Produktionshalle in Angriff genommen werden, in der sogenannte UPC´s (unit control panels), also Schaltpulte für die neueste Generation Gas-Dampf-Turbinen für „den gesamten Weltmarkt“ hergestellt werden sollen. Dies schafft, so die Geschäftsleitung, 100 neue Arbeitsplätze, davon 40 im Ingenieursbereich, womit sich die Zahl der Arbeitsplätze an diesem Standort verdoppeln wird. GE ist mit Abstand der größte US-Investor in Ungarn und beschäftigt landesweit in 12 Werken, drei Forschungs- und Etnwiclungszentren sowie drei Logistikzentren12.500 Mitarbeiter. red.
Möchten Sie den Pester Lloyd unterstützen?
Kreditprogramm der Zentralbank für KMU in Ungarn bleibt wirkungslos
02.08.2013 · Nachrichten
Als ein zentrales Element zur Anfeuerung der lahmenden mittelständischen Wirtschaft in Ungarn, hat der neue Zentralbankchef, Ex-Wirtschafts- und Finanzminister Matolcsy, ein bevorzugtes Kreditprogramm aus den Reserven der Nationalbank (MNB) aufgelegt. Auf diese Weise sollten insgesamt 750 Milliarden Forint (ca. 2,5 Mrd. EUR) in die Wirtschaft gepumpt werden, um Wachstum anzukurbeln. 425 Mrd. sollten als Kredite vergeben werden (0% für die Banken, maximal 2,5% für den Kreditnehmer), weitere 325 Mrd. HUF sollten für den bevorzugten Umtausch von Forex- in Forintfirmenkredite zweckgebunden verwendet werden
Die Daten über die Entwicklung der Unternehmenskredite, die die MNB am Mittwoch herausgab, belegen, dass das Programm ohne Effekt geblieben ist, das Gesamtportfolio an Unternehmenskrediten sank bis Ende Juni weiter, wobei vor allem der Anteil der Forintkredite stark sank, während jener der Forex-Kredite wertmäßig sogar weiter zunahm. Der Umstand, dass immer mehr Unternehmen ihr Guthaben von den ungarischen Banken abziehen, gilt als weiterer Misstrauensbeweis gegenüber der Wirtschaftspolitik.
Die Zentralbank hat nun den Meldeschluss für die Abrufung der zinsfreien Kredite für Banken bis Ende September verlängert und den für das Umtauschmodell zweckgebundenen Teil jetzt auch für die Kreditvergabe freigegeben. Einige Banken haben zwar bereits Gelder angefordert, diese aber meist nur geparkt, nur der geringste Teil wurde in Krediten weitergereicht. Mehr zum Thema: Kick-Start oder Amoklauf? Geteiltes Echo auf „kreative Finanzmarktinstrumente“ in Ungarn http://www.pesterlloyd.net/html/1314zentralbankinstrumente.html
Möchten Sie den Pester Lloyd unterstützen?
Unser monatlicher Nachrichtenspiegel: die wichtigsten Meldungen aus Ungarn und Mitteleuropa, einmal im Monat per E-Mail. Kostenlos, kein Spam, jederzeit abbestellbar.
Nachrichtenspiegel kostenlos abonnieren




