(c) Pester Lloyd / 31 – 2017 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Kosmos und Pferde: Seltene Dalí-Werke in Szeged zu sehen
30.07.2017 · Kultur
Eine Schau mit Werken des katalanischen Surrealisten Salvador Dalí wird derzeit in Szeged gezeigt. Im Reök Palota werden insgesamt 60 Zeichnungen, Lithographien, Skizzen, Ätzungen und selten gezeigte Figurinen präsentiert. Im Zentrum stehen Werke, die der extrovertierte Meister von den 1960er bis 80er Jahren schuf. Im Hauptausstellungssaal gibt es Zeichnungen zu sehen, die die Themen Kosmos und Pferde haben, aber auch Illustrationen, die sich mit dem Alten Testament auseinandersetzen. In einem gesonderten Zimmer werden Illustrationen gezeigt, die Dalí für ein Kochbuch seiner Frau Gala schuf. Ergänzt wird die Schau durch Porzellanmedaillons, die der Künstler gestaltete, in Kooperation mit der Porzellanmanufaktur von Limoges. Die Ausstellung im Zentrum für Moderne Kunst Reök Palast ist noch bis Ende September zu sehen. Weitere Infos: www.reok.hu
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Die EU ist kein Geldautomat: Hitzige Wortwechsel zwischen Ungarn und Österreich
30.07.2017 · Politik
„Die Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie sind vorbei, das sollten so langsam mal sogar unsere sozialdemokratischen Freunde realisieren.“ Und „Budapest hat natürlich das Recht darauf eine Position einzunehmen, die von jener in Wien abweicht.“ “Und wer uns Ungarn respektlos behandelt, kann das gleiche für sich von uns erwarten.” Das sagte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó in Reaktion auf harsche Kritik seitens des SPÖ-Fraktionschefs Andreas Schieder an von Szijjártó verübter Kritik an Bundeskanzler Kern (auf dem Foto mit Orbán). Schieder sagte, mit Blick auf die Ablehnung Ungarns der Flüchtlingsquote, dass „die EU eine Gemeinschaft der Werte ist und kein Geldautomat.“ Kanzler Kern forderte in einem Interview, dass die EU die Mittel an Polen und Ungarn reduzieren sollte, wenn sie „EU-Recht verletzen“. Für Szijártó sei das ein „Feldzug gegen Länder, die keine illegalen Einwanderer“ aufnehmen wollten. Man „bedrohe Länder, die nicht dem Soros-Plan“ folgten. Gegen EU-Recht sei vielmehr, dass der Regierungschefs eines Landes die Kürzung von Mitteln für andere fordere.
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