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Kurzmeldungen aus Ungarn — KW 37/2008

(c) Pester Lloyd / 37 – 2008 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.

Der größte Gebrauchtwagenhändler der CEE-Region, die in Prag an der Börse notierte AAA-Auto, hat ihr

08.09.2008 · Wirtschaf

T 08 .09.2008 ______________________________________________________________

Der größte Gebrauchtwagenhändler der CEE-Region, die in Prag an der Börse notierte AAA-Auto, hat ihre Verkäufe in Ungarn zum zweiten Mal in Folge wieder steigern können. Das Unternehmen hat mit Russel Cort gerade erst einen neuen Ungarn-Chef ernannt und turbulente Zeiten hinter sich. Das erfolgsverwöhnte Unternehmen fuhr, trotz steigender Verkaufszahlen, Verluste ein, der Börsenkurs rutschte, Analysten stuften das Papier gerade erst auf „kaufen“. Im August brachte man nun in Ungarn 510 Gebrauchte unter die Leute und liegt nunmehr bei 5.200 Einheiten in diesem Jahr. Ungarn gilt als einer der kompliziertesten Gebrauchtwagenmärkte der Region. 0-Zinsen-Finanzierungsangebote der großen Neuwagenhäuser machen AAA ebenso zu schaffen wie die schlechte Kaufkraftentwicklung der letzten Jahre und die hohen Treibstoffkosten.

AAA, dass sonst hauptsächlich in Tschechien, Rumänien und der Slowakei tätig ist, straffte in den vergangenen Monaten seine Angebotspalette auf die 15 beliebtesten Modelle. So will man zukünftig größeren Marktschwankungen vorbeugen. In Ungarn gehen Suzuki, Opel und VW am besten.

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Flughafen Budapest verdoppelt Verluste

08.09.2008 · Wirtschaf

T 08 .09.2008 ______________________________________________________________

Flughafen Budapest verdoppelt Verluste

„Budapest Airport“, der Betreiber des Budapester Flughafens Ferihegy International muss für 2007 einen Gesamtverlust von ca. 5 Mrd. HUF (21 Mio EUR) bilanzieren. Damit hat man die Verluste aus 2006 nochmals verdoppelt. Das Unternehmen schiebt die Verluste auf die höheren Zinsbelastungen durch Kredite, welche vom Haupteigentümer, der deutschen Hochtief, zur Modernisierung des Flughafens aufgenommen worden sind, schreibt HVG. Nach Angaben der staatlichen Aufsichtsbehörde sind die vertraglich fixierten Investitionen im Wert von 261 EUR bis 2011 in den Flughafen bereits in Verzug geraten. Auch die angepeilten Passagierzahlen von über 9 Millionen wuren verfehlt. 8,5 Mio Passagiere wurden vergangenes Jahr in Ferihegy abgefertigt.

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Investitionen in Ungarn rückläufig

08.09.2008 · Wirtschaf

T 08 .09.2008 ______________________________________________________________

Investitionen in Ungarn rückläufig

Um 3,3 Prozent sind die Investitionen in Ungarn in den ersten sechs Monaten 2008 zurückgegangen. Die Investitionen sind in der ersten Hälfte des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1.835,5 Mrd. Forint (7,8 Mrd. Euro) zurückgegangen. Im ersten Halbjahr 2007 war hier noch eine Steigerung um 0,2 Prozent registriert worden. Dies gab das Zentrale Statistikamt (KSH) in Budapest bekannt. Im zweiten Quartal sanken die Investitionen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent, jedoch stiegen sie im Vergleich zum ersten Quartal 2008 um 1,1 Prozent.

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Wienerberger schrumpft sich gesund

08.09.2008 · Wirtschaf

T 08 .09.2008 ______________________________________________________________

Wienerberger schrumpft sich gesund

Wegen europaweiter Auftragsrückgänge will der österreichische Baustoffhersteller 25 Standorte schließen. In Ungarn verloren 70 Menschen ihren Job.

Obwohl es in Osteuropa besser läuft als anderswo, sollen auch dort im Rahmen eines „Optimierungsprogrammes“ Stellen gestrichen werden. Allein beim Ziegelwerk Wienerberter Téglaipari wurden 70 Mitarbeiter gekündigt. Dies meldet MTI und bezieht sich dabei auf eine Aussage des Vorstandes Norbert Bencze. Ende Juni beschäftigte der Baustoffkonzern weltweit rund 15.600 Menschen, heute sind es rund 1.500 weniger. “Kleinere und ältere Fabriken werden geschlossen und die Kapazitäten in effizientere Werke umgeleitet.“, hieß es im Quartalsbericht des Unternehmens. Die meisten davon hätten jedoch ohnehin in den nächsten zwei Jahren geschlossen werden müssen. Die beiden Werke in Pannonhalma und Törökbálint sollen jedoch erhalten bleiben. Die Restrukturierung kostet Wienerberger vorerst mindestens 25 Mio. EUR, man erwartet sich ab 2009 jedoch Kosteneinsparungen von bis zu 30 Mio. EUR jährlich. Wienerberger ist Weltmarktführer bei Ziegeln und die Nummer zwei bei der Herstellung von Dachelementen.

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