(c) Pester Lloyd / 38 – 2012 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Ungarischer Oligarch vor Millionenprojekt in China
19.09.2012 · Nachrichten
Zwei Brüder im Geiste: Demján und Orbán kippen einen Pálinka. TriGranit, die Bau- und Immobilienholding des reichsten Mannes Ungarns, Sándor Demján, strebt demnächst ein großes lukratives Bauprojekt in China an. Mit der Stadt Putian, in der Provinz Fujian im Südosten Chinas wurde ein Vorvertrag bezüglich der Entwicklung und des Baus eines großen Einkaufszentrums und einer Freizeitanlage unterschrieben. Die Stadtregierung Putians hat sich für das Konzept der TriGranit für einen 500 Tausend Quadratmeter umfassenden Stadtausbau entschieden. Der geschätzte Wert des Projekts beläuft sich auf 300 Millionen US-Dollar für 20 Hektar, wie TriGranit am Freitag bekannt gab. Putian City und TriGranit Development Corporation unterschrieben den Vorvertrag bereits am 8. September 2012.
Derzeit hofft Demján, dass der ungarische Staat ihm sein schwächelndes Bakonyi Kraftwerk abkauft das auf umfangreichen ausstehenden Forderungen sitzengeblieben ist und daher zusperren soll, wenn der Staat nicht einspringt.
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2% weniger Jobs in der ungarischen Wirtschaft binnen eines Jahres
19.09.2012 · Nachrichten
2% weniger Jobs in Ungarn als im Vorjahr Wie bei den Löhnen, so auch im Arbeitsmarkt. Die Regierung behauptet seit Monaten beharrlich, dass die Beschäftigung in Ungarn „kontinuierlich steigt“, nur beim dritten Hinsehen erkennt der Durchschnittsbürger, dass dieser Anstieg lediglich auf öffentliche Beschäftigungsprogramme unter dem Mindestlohn liegend zurückzuführen ist, über 100.000 werden mittlerweile auf diese Weise „beschäftigt“, die Zielvorgabe leigt bei bis zu 250.000.
Die aktuellsten Zahlen hinsichtlich der Arbeitsplätze in der Wirtschaft sind wieder frustrierend, zumal der Kampf gegen die zweitniedrigste Beschäftigungsrate in der EU ein Hauptthema dieser Regierung ist, nur wie es angepackt wird, ist ganz sichtbar nicht zielführend .
Das Statistische Zentralamt meldet für den Juli einen Rückgang bei den Arbeitsplätzen in der ungarischen Wirtschaft von 2% gegenüber dem Juli des Vorjahres, der Rückgang betrug im Juni noch 2,7%, im Mai 2,2%. Damit haben in diesem Juli 37.500 Menschen weniger einen Job als vor einem Jahr. Der Rückgang hält nun schon seit Dezember 2011 an, nachdem es vom Mai 2010 bis zum November 2011 einen stetigen, wenn auch sehr kleinen Anstieg gegeben hatte. red.
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