(c) Pester Lloyd / 47 – 2011 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Busunternehmen in Ungarn, Orangeways, deckt Betrugsserie auf
25.11.2011 · Nachrichten
Ungarisches Busunternehmen Orangeways deckt Betrugsserie auf Die vor allem bei jungen Reisenden wegen ihrer (zum Teil) günstigen Tarife beliebte Buslinie Orangeways hat in den eigenen Reihen eine größere Betrugsserie aufgedeckt. Wie der Chef des schnell wachsenden Unternehmens, Miklós Kovács der Wirtschaftszeitung „Napi Gazdaság“ berichtet, kostete der Klau von Benzin durch Busfahrer und die Unterschlagung von Ticketgeldern durch Begleitpersonal die Firma allein in diesem Jahr bis zu 70 Mio. Forint. (220.000 EUR). Insgesamt habe man durch eine interne Untersuchung 25 Mitarbeiter, immerhi 10% des gesamten Personalbestandes, dingfest machen könne. Die erwischten Busfahrer hätten mit den Tankkarten des Unternehmens Schindluder getrieben und häufig nur einen Teil in den Bustank gefüllt, den Rest in private Kanister, 3.000 Liter Treibstoff sind so „verschwunden“. Außerdem kassierten Busbegleiter Fahrgelder ohne dafür die vorgesehenen Belege auszustellen und steckten das Geld in die eigene Tasche. 10 dieser Mitarbeiter hat man sofort gefeuert, alle 25 wurde angezeigt.
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Polizei in Ungarn ermittelt in 70 Todesfällen in Klinik in Ungarn
25.11.2011 · Nachrichten
Polizei in Ungarn ermittelt in 70 mysteriösen Todesfällen in einer Klinik Die Budapester Polizei gab am Dienstag bekannt, dass sie derzeit in 70 mysteriösen Todesfällen in einem Budapester Krankenhaus ermittelt. Diese ereigneten sich zwischen 2005 und 2007. Laut der Zeitung Népszabadság starben in den letzten Jahren dort mindestens sechs Krebspatienten im Endstadium an einer Überdosis Morphin. Berichten der Magyar Hírlap zufolge wurde die Ermittlung aufgrund einer Mitteilung eines ehemaligen Mitarbeiters des Krankenhauses in der Uzsoki utca (14. Bezirk) eingeleitet.
Ein ehemaliger Arzt des Krankenhauses veröffentlichte bereits im April einen Artikel über die Todesfälle in einem Fachmagazin, aber daraus ergaben sich keine Konsequenzen. István Éger, Vorsitzender der Ungarischen Ärztekammer, sagte, dass so lang die Untersuchungen laufen, von der Unschuld der involvierten Personen ausgegangen werden müsse. Das Ministerium für Nationale Ressourcen wollte keinen Kommentar für die Dauer der Ermittlungen abgeben.
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