(c) Pester Lloyd / 7 – 2014 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Dominante MSZP: Linkes Opposistionsbündnis in Ungarn stellt Kandidatenliste vor
13.02.2014 · Nachrichten
Am Mittwoch verkündete das linke Wahlbündnis "Zusammenschluss" (Összefogás) seine endgültigen Kandidatenlisten für die Parlamentswahlen am 6. April. Auf der Landesliste des Parteienbündnisses scheinen 200 Namen (für maximal 93 über die Zweitstimmen zu vergebende Mandate) auf, 140 stellen die "Sozialisten" von der MSZP mit Spitzenkandidat Attila Mesterházy, E2014-PM, eine Allianz von Ex-Premier Bajnai stellt 31 Kandidaten, 24 kommen von der DK von Ex-Premier Gyurcsány sowie 5 von den Liberalen des Ex-SZDSZ-Chefs Fodor
Die ersten fünf Plätze gehen an die jeweiligen Parteichefs, 42 der ersten 60 Plätze (die also am wahrscheinlichsten auch einziehen werden, auch weil einige auf der Liste ebenfalls in Direktwahlbezirken antreten) hält die MSZP. MSZP-Vize Simon wurde wegen seines Vermögensdeklarationsskandals gestrichen. Der Frauenanteil beträgt mit 37 Kandidatinnen magere 18,5%, bei Fidesz liegt er bei etwas über 8%, bei der LMP knapp über 20%. – Bereits zuvor einigte man sich auf die Liste für die 106 Direktwahlbezirke (Erststimme), wobei dort 71 Kandidaten auf die MSZP entfallen, 22 auf E2014-PM, 13 auf die DK. Die gesamte Kandidatenliste ist hier bei index.hu abrufbar: http://index.hu/belfold/2014/02/12/itt_az_osszefogas_vegleges_es_teljes_listaja/
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Steigende Wähler-Mobilisierung in Ungarn nutzt bisher nur Regierung und Neonazis
13.02.2014 · Nachrichten
Ipsos:
Das Umfrageinstitut Ipsos stellt eineinhalb Monate vor den Wahlen eine steigende Bereitschaft der Befragten fest, auch wirklich zur Urne zu gehen. Allerdings nutzt dies bisher nur den Regierungspartein Fidesz-KDNP sowie der neonazistischen Jobbik. Erstere konnten ihre Unterstützungsquote unter allen Wahlberechtigten binnen des letzten Monates um 2 auf 30% steigern, Jobbik gar um 3 Punkte auf 9 Prozent. Das Liksbündnis liegt in dieser Wertung bei Ipsos bei 23% +1. In der Sonntagsfrage sieht das Institut Fidesz mit 51%, das Linksbündnis „Zusammenschluss“ bei 33%, Jobbik bei 13%. Die LMP wäre mit nur 2% deutlich aus dem Parlament. Die Grünen bekommen bei Ipsos den schlechtesten Wert unter allen Umfrageinstituten. Während 63% aller grundsätzlich zu Fidesz neigenden Wahlberechtigten auch zur Wahl gehen wollen, liegt dieser Anteil unter den Anhängern der Linksliberalen bisher nur bei 53%. Weitere aktuelle Umfragen
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