(c) Pester Lloyd / 9 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Steuerreform: nur zwei Ausnahmen überleben
26.02.2009 · Wirtschaft
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Steuerreform: nur zwei Ausnahmen überleben
Lediglich zwei Ausnahmen bei der Besteuerung von Einkommen sollen, laut Finanzminister János Veres, die vorige Woche verkündete große Steuerreform ( hier alle wichtigen Details daz u ) überstehen. Dabei handelt es sich um höhere Freibeträge für Familien mit drei und mehr unterhaltspflichtigen Kindern sowie die Freistellung von langfrsitigen Spareinlagen. Die Ausnahmeregelungen kosteten den Staat bisher jährlich um die 215 Mrd HUF (ca. 720 Mio EUR). Dieses Loch im Budget müsse nun gestopft werden, meinte der Minister. Dabei gehe es auch um Gerechtigkeit.
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Massenentlassung in Tiszaújváros
26.02.2009 · Wirtschaft
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Massenentlassung in Tiszaújváros
Der amerikanische Hersteller von elektronischen Bauteilen Jabil Circuit wird 900 Mitarbeiter seiner Fabrik in Ostungarn entlassen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Budapest mit. Man müsse das Werk und die Kosten umstrukturieren, um dem Auftragseinbruch durch die Wirtschaftskrise Rechnung tragen zu können. Bei den Kündigungen handelt es sich überwiegend um Leiharbeiter, deren Verträge nicht verlängert werden. Das Unternehmen beschäftigte bisher über 4.000 Menschen in seinem Werk in Tiszaújváros.
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Zentralbank korrigiert ihre Makroprognosen
26.02.2009 · Wirtschaft
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Zentralbank korrigiert ihre Makroprognosen
Die ungarische Nationalbank korrigierte das Inflationsziel für 2009 auf 3,7% nach oben. Vor zwei Monaten ging man noch von maximal 3,4% Teuerung aus. Für 2010 avisiert man 2,8% an (zuvor max. 1,9%). Sollte die Prognose halten, könnte man knapp aber doch 2010 die Maastrichtkriterien für die Euroeinführung, zumindest auf diesem Gebiet, erreichen. Die Projektion eines BIP-Rückgangs von 3,5% wird nun auch von der Zentralbank offiziell übernommen. Für 2010 sollte es danach noch ein Minus von 0,5% geben. Auch hier musste sich die Instittution gegenüber November deutlich korrigieren. Die Korrekturen seien aber nicht aufgrund falscher Einschätzungen der Krise angebracht worden, sondern ergeben sich aus der Einrechnung der kürzlich angekündigten Steuerreform sowie des veränderten Forintkurses und des gesunkenen Ölpreises.
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0909arbeitslose
27.02.2009 · Nachrichten
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Arbeitslosenrate in Ungarn bei 8,7%
Nicht unterwartet hat sich die Arbeitslosenrate im Quartal von November 2008 bis Januar 2009 um 0,4 Prozentpunkte auf 8,4% gegenüber den drei Monaten zuvor erhöht, meldet das Statistische Amt. Nach europäischem Statistikstanderd von Eruostat entspricht das einer harmonisierten Rate von 8,7% für Ende 2008. Danach waren 350.800 Menschen arbeitslos gemeldet, 3.838.400 Menschen waren sozialversicherungspflichtig angestellt.
Der Anstieg der Arbeitslosigkeit mit gerade 13.700 Personen mehr als im Quartal zuvor mag gering erscheinen, angesichts der massenhaften Meldungen über Entlassungen. Dabei erscheinen nur anspruchsberechtigte Arbeitslose in der Statistik, etwa 35% fanden neue Jobs, Hunderte waren slowakische Gastarbeiter und viele weitere konnten über Schulungsmaßnahmen oder Kurzarbeiterregelungen „aufgefangen“ werden.
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177 EUR pro Jahr für Medikamente
27.02.2009 · Nachrichten
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177 EUR pro Jahr und Kopf für Medikamente in Ungarn
Nachdem im Jahre 2007 der Kauf von Medikamenten in Ungarn leicht rückläufig war, stieg er im Jahre 2008 um 6,6% an. Die Ungarn gaben danach 523,5 Mrd. HUF (ca. 1,77 Mrd. EUR) für insgesamt 318 Mio Packungen Medikamente aus. Das ergibt einen Durchschnittsverbrauch pro Volljährigem von ca. 52.000 HUF (177 EUR). Im Durchschnitt berappt ein ungarischer Haushalt monatlich fast 50 EUR für Medikamente. Inflationsbereinigt bleibt allerdings nur eine Umsatzsteigerung von 0,45% für die Branche übrig. Die größten Erfolge auf dem ungarischen Pharmamarkt feierten 2008 Sanofi-Avetnis, dass den Umsatz um fast 11% steigern konnte und damit einen 10%igen Marktanteil erreicht, dahinter folgen die ungarischen Produzenten Richter Gedeon und Egis.
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Magyar Telekom Quartalsbericht 4/2008
27.02.2009 · Wirtschaft
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Magyar Telekom präsentierte Quartalszahlen
Das durch historische Tiefstsände gebeutelte Schwergewicht der ungarischen Börse, Magyar Telekom, legte gestern Quartalszahlen vor, die einen kleinen Nettogweinn von ca. 31 Mio EUR ausweisen (9,38 Mrd. HUF). Auf das Gesamtjahr gerechnet ergibt sich ein Nettogewinn von 93 Mrd HUF (312 Mio EUR, +54,6%). Das EBITDA stieg, bereinigt um Einmaleffekte um 1,9% im Jahresvergleich. Der Umsatz sank 2008 um 0,5%, -1,6% waren es im vergangenen Quartal. Der Vorstandschef der Magyar Telekom (Tochter der Dt. Telekom), Christopher Mattheisen, gab einen Umsatzrückgang von 1% und einen Gewinnrückgang von bis zu 2% als Prognose für 2009 an. Am stärksten betroffen von Umsatzrückgängen war naturgemäß die Festnetzsparte, während der Mobilsektor und T-Systems zulegen konnten. Die Umsätze in Mazedonien entwickelten sich zufriedenstellend, in Montenegro gab es einen Umsatzsprung von 38%. Bemerkenswert ist zudem, dass das Unternehmen seinen Personalstand innerhalb eines Jahres um 11% reduziert hat und zu Ende 2008 noch 10.439 Personen (umgerechnet in Vollzeitstellen) beschäftigte.
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