(c) Pester Lloyd / 01 – 2017 NACHRICHTEN 05.01.2017

Dass sich Budapest immer mehr Chancen ausrechnet , bei der Vergabe der Olympischen Spiele zum Zuge zu kommen, sieht man unter anderem an der massiven Aufstockung der Gelder für „externe Berater“. Die Budapest 2024 Nonprofit Zrt. hat das Budget für „externe Ratgeber“ im Zusammenhang mit der Olympiabewerbung um 1,5 Milliarden Forint (4,9 Mio. EUR) angehoben, womit nun 23,5 Millionen Euro – wohlgemerkt nur für externe Beratungsdienstleistungen – bereitstehen.
Offiziell wird erklärt, dass es „unvorhergesehene Notwendigkeiten gegenüber internationalen Sportverbänden“ bei der Bewerbung gebe, zumal Rom seine Bewerbung zurückgezogen habe. Es handelt sich dabei bereits um die vierte Anhebung dieses Budgetpostens, der nur einen Teil der gesamten Bewerbungskosten abbildet. Abgewickelt werden die „Beratungsdienstleistungen“ von einem Konsortium der britischen M-Integrated Solution Ltd., PricewaterhouseCoopers Hungary Ltd. und der Schweizerischen Lagardere Sports Geneva SA., allesamt „Experten“ darin, Gelder für die Erreichung bestimmter Ziele in die richtigen Kanäle fließen zu lassen. Außerdem ist sichergestellt, dass bestimmte Kreise auch Geld verdient haben werden, sollte Budapest 2024 nicht zum Zuge kommen.
Den Benachteiligten eine Stimme…
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