(c) Pester Lloyd / 31 – 2008 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Interfruct vor dem Aus in Ungarn?
30.07.2008 · Wirtschaft
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Interfruct vor dem Aus in Ungarn?
Die Cash & Carry-Kette Interfruct schließt diverse Standorte in Ungarn und nährt damit Gerüchte über einen vollständigen Rückzug aus Ungarn. Bereits im Juni wurden acht Filialen geschlossen, zwei weitere Ableger im dritten und vierten Budapester Bezirk wurden nun an Real übergeben. Die Wirtschaftszeitung Napi Gaszdaság berichtet zudem, dass es mit der Diskontkette Lidl bereits Verhandlung über die Übergabe der restlichen Märkte geben soll. Dabei handelt es sich um 10 bis 15 der ehemals 23 Einheiten der Interfruct-Kette. Das Unternehmen widerspricht jedoch der Darstellung der Zeitung und spricht lediglich von „zeitweisen“ Schließungen zur Inventur und Umgestaltung. Es gebe auch keine Gespräche mit Lidl oder Real. Letztere wiederum bestätigten gegenüber der Zeitung die Übernahme der Geschäfte.
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Minrav will „ein paar Tausend“ neue Wohnungen bauen
30.07.2008 · Wirtschaft
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Minrav will „ein paar Tausend“ neue Wohnungen bauen
Die Minrav Investments Hungary, Tochterunternehmen eines israelischen Bauentwicklers, kündigte über ihren CEO Shabtai Dotan gegenüber Interfax an, in den nächsten Jahren: „einige tausend neue Wohnungen und ein paar Büro- und Shoppinggebäude in Ungarn zu errichten.“ Dazu seien ein 10 ha sowie ein 7 ha großes Grundstück am Stadtrand von Budapest erworben worden. Man habe gerade die Genehmigungen für einen Wohnpark in Budakeszi erhalten. Das Projekt solle bis Ende 2009 abgeschlossen sein. Unweit der Autobahn M1 (Wien-Budapest) werden 108 Appartements mit je zwischen 33 und 99 qm Fläche entstehen, dazu gibt es Tiefgaragen und ein Bürogebäude. Das nächste Projekt des Entwicklers befindet sich im XIII. Bezirk („Angyalkert“ mit 200 Wohnungen).
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Ungarn können nur wenig sparen
30.07.2008 · Wirtschaft
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Ungarn können nur wenig sparen
Die Mehrzahl der Ungarn spart zu wenig für „schlechte Zeiten“. Eine internationale Umfrage des Lebensversicherers Aviva ergab, dass 77% nicht ausreichend Vorsorge für Anschaffungen oder Notlagen treffen könnten.
Rund die Hälfte der Befragten gab an, überhaupt nichts sparen zu können. 10% meinten, sie würden im Schnitt 60.000 bis 120.000 HUF (260-500 EUR) pro Jahr auf die hohe Kante legen, lediglich 1% spart pro Jahr mehr als 500.000 HUF (2.000 EUR). Damit liegen die Ungarn bei der Sparquote ca. 50% unter ihren Nachbarn in Österreich.
Generell werden in Ungarn, wenn überhaupt, eher kurzfristige Anlageformen bevorzugt. Längerfristige Spar- oder Vermögensmodelle werden als zu riskant angesehen, eruiert die Studie. So seien nur rund 10% der Menschen bereit, ihr Geld für länger als zehn Jahre fest anzulegen.
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