(c) Pester Lloyd / 26 – 2008 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Tondach baut neues Werk in Ungarn
20.06.2008 · Wirtschaft
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Tondach baut neues Werk in Ungarn
Der österreichsiche Hersteller von Baumaterialien und Hausteilen, Tondach, plant die Errichtung eines neuen Werkes in Ungarn mit einer Investitionssumme von rund 10 Mrd HUF (rund 40 Mio EUR). Der neue Standort im südöstlichen Békescsaba wurde wegen der Nähe zu den Hauptwachstumsmärkten des Unternehmens: Rumänien, Ukraine und Bulgarien gewählt. Rund 60 Mitarbeiter sollen jährlich Millionen von Dachelementen fertigen, die Testproduktion soll bereits im August starten.
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Robin Hood Steuer
20.09.2008 · Wirtschaft
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Robin Hood-Steuer gegen Energieriesen
Eine sogenannte Robin-Hood-Steuer als Zusatzsteuer von 8% auf die Gewinne von Energiekonzernen will die Regierung in Ungarn einführen. Diese ist vorerst auf zwei Jahre befristet und soll rund 30 Mrd. HUF (rund 125 Mio EUR) in die Staatskasse spülen. Die Pläne seien noch in der Beratungsphase, angesichts der vertrackten Mehrheitsfindung im ungarischen Parlament schließen Beobachter gewisse „Metamorphosen“ der Pläne nicht aus. Betroffen von der Steuer wären auch eine ganze Reihe von börsennotierten Unternehmen, darunter in erster Linie MOL, TVK, Pannergy und Elmü / Emasz. Da durch die Steuer aber eine Preisspirale befürchtet wird, könnten auch energieintensive Branchenriesen wie Rába, Egis, Richter Einbußen erleiden.
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0919streik2
09.05.2009 · Wirtschaft
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Streiktag in Ungarn hatte nur geringe Auswirkungen
Der als „Generalstreik“ angekündigte Protesttag des ungarischen LIGA-Gewerkschaftsverbandes, der seinem Vorsitzenden nach „chaotische Verhältnisse“ im Verkehr des Landes schaffen sollte, verlief am Freitag relativ milde. Schon am frühen Nachmittag beendeten die meisten betieligten Eisenbahner ihren Ausstand. Die MÁV teilte mit, dass fast 90% aller Züge gefahren seien. Auch rund 6.000 Mitarbeiter des Bildungswesens sowie einige Angestellte in Krankenhäusern beteiligten sich an der Aktion. Die Organisatoren bezeichneten den Streiktag als Erfolg. Die Gymnasien meldeten, dass es keine größeren Behinderungen der derzeit laufenden Abiturprüfungen gegeben habe.
Zu den Hintergründen: Ein bisschen Generalstreik
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Zwei neue Marché-Bistros in Ungarn
19.06.2009 · Wirtschaft
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Zwei neue Marché-Bistros in Ungarn
Marché International eröffnete am 19. Juni die Raststationen Alacska Nord & Süd in Ungarn. In unmittelbarer Nähe zum internationalen Flughafen Budapest laden zwei Marché® Bistros frisch, gesund und schnell zur Rast ein. Die beiden Bistros bieten auf einer Fläche von 190m2 jeweils 117 Sitzplätze im Innen- und Aussenbereich. Insgesamt 30 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Gäste.
Die Raststationen sind in der Hauptsaison vom Mai bis September an sieben Tagen 24 Stunden geöffnet und bieten durchgehend ein frisches Angebot. Während der Nebensaison sind die Marché Bistros an sieben Tagen von 6 Uhr bis 22 Uhr offen. Individuelle Sandwiches mit hausgemachten Aufstrichen sind eine der Spezialitäten, welche diese Bistros von den sonstigen Einrichtungen an Autobahnen abhebt. Neben hausgemachten Kuchen und Backwaren bieten sie für die kleinen Gäste spezielle Kindermenus an. Frische von Hand gepresste Säfte, diverse Kaffeespezialitäten und Softgetränke machen das frische Angebot komplett. Die warmen oder kalten Köstlichkeiten stehen auch zum Mitnehmen zur Verfügung.
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Hagel zerstört Weinbestand in Ungarn
06.07.2009 · Wirtschaft
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Hagel zerstört Weinbestand in Ungarn und Slowenien
Wie das Fachmagazin decanter.com meldet, haben vor allem Slowenien und Ungarn in diesem Jahr mit hohen Ausfällen in der Weinlese durch Hagelschlag zu rechnen. Im bekanntesten Rotweingebiet des Landes, dem Villány hat es vor allem die Weinberge der Winzer Kopar und Erdegarok getroffen. In der Soproner Region schlug der Hagel noch heftiger zu, dort sind manche Bestände kleinerer Winzer um bis zu 80% dezimiert worden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Versicherungen maximal 70% der reinen Rebverluste ersetzen, weil bis zu 30% als natürlicher Schwund betrachtet werden.
Noch dramatischer sieht es in manchen Regionen in Slowenien aus. Im Bezirk Stajerska „sieht es aus wie im Winter, keine einzige Traube ist geblieben“, sagt einer der Winzer. Ihm hat es fast 7 ha vollständig zerstört. Im Durchschnitt melden Sloweniens Winzer Verluste von 70%. Bereits zuvor setzte die Dürre, danach das Hochwasser den Bauern in Ungarn zu, so dass auch diverse Feldfrüchte, Melonen, Mais und Getreide unter Ertragsdezimierungen leiden. Insgesamt dürfte der landwirtschaftliche Ertrag in diesem Jahr 30% unter dem Vorjahr liegen.
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Massive Verkehrsbehinderungen durch Unwetter in Ungarn
18.07.2009 · Nachrichten
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Massive Verkehrsbehinderungen durch Unwetter in Ungarn
Die Kaltwetterfront, die am Samstag über Miteleuropa fegte, brachte auch nach Ungarn heftige Stürme, Regengüsse und zum Teil starke Hagelschauer. Am Südufer der Balatons wurden etliche Stromleitungen zerissen, dadurch kamen Züge zum stehen. Manche Züge konnten umgeleitet werden. Die Badegäste und Wassersportler an Balaton und Velence See wurden rechtzeitig gewarnt. Auch der Flughafen Budapest Ferihegy musste zeitweise komplett für den Flugverkehr gesperrt werden. Einige Maschinen wurden nach Wien umgeleitet.
szólj hozzá: Jégeso Nyirádon 2008.07.18.
Etliche Straßenbahnlinien in Budapest waren nicht benutzbar, weil Stromleitungen gerissen waren, zum Teil wurden ganze Schienenabschnitte unterspült. Einige Landstraßen waren wegen umgestürzter Bäume stundenlang nicht befahrbar. Die Feuerwehr rückte bisher schon zu mehr als 500 Einsätzen aus, oft ging es um vollgelaufene Keller und Häuser. Besonders stark sind auch die Verluste für die Landwirtschaft. Viele Obst- und Gemüsearten, aber auch Getreide und Wein stehen derzeit in voller Frucht, Hagelschläge können für die betroffene Region zum Totalausfall führen.
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