(c) Pester Lloyd / 31 – 2009 WIRTSCHAFT 01.08.2009
Wiener Börse will den ganzen Osten
Die Wiener Börse ist an weiteren übernahmen in Osteuropa interessiert. Die Börsen von Budapest, Ljubljana und Prag befinden sich bereits im Portfolio der Wiener, nun fokussiert man nach weiteren Deals auf dem Westbalkan, auch ein Einsteig bei der Börse Warschau hat man noch nicht aufgegeben, sagte Vorstandschef Heinrich Schaller gegenüber Reuters. In den nächsten 3-5 Jahren könnte es, laut Schaller, zu weiteren Beteiligungen und/oder Partnerschaften in der Region kommen, auch kleinere Häuser seien interessant.
„Es gibt eine Chenace, weiter zu expandieren. Wenn sich die Gelegenheit bietet, werden wir sie nutzen“. Als Favoriten auf der WUnschliste der Wiener Börse, nannte ihr Chef Kroatien, Serbien, Rumänien und Bulgarien. Auch für Warschau sieht man noch Chancen, auch wenn man bei der Ausschreibung eines größeren Anteils nicht wie gewünscht zum Zuge kam. Die Wiener Börse realisiert gerade eine Kapitalerhöhung von 100 Mio EUR. Damit sollen vor allem Kredite für die Finanzierung vorheriger Übernahmen bedient werden. Die könnte in einer Art Tauschgeschäft geschehen, denn die Banken Erste, Raiffeisen und Bank Austria (UniCredit) nehmen diese, nach nicht bestätigten Informationen, vor.
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