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Plant General Electric Massenentlassungen in Ungarn?

(c) Pester Lloyd / 31 – 2009 WIRTSCHAFT 01.08.2009

Plant General Electric Massenentlassungen in Ungarn?

Die Gewerkschaft ist in Alarmstimmung. Nach verschiedenen Berichten plant das Management der ungarischen Hauptgesellschaft des amerikanischen Industrie- und Elektrogiganten General Electric die Umwandlung von einer Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das wäre, so fürchten die Arbeitnehmervertreter, eine günstige Gelegenheit tausende Arbeiter umstandslos zu feuern.

Die Unternehmensführung bestätigte, dass man eine Änderung der Unternehmensform plane, sagte aber, dass „Vermutungen über zukünftige Personalreduzierungen nicht fundiert“ wären, was ja nicht ausschliesst, dass es sie geben wird. István Hederics, Gewerkschaftsführer im Glühlampenwerk Nagykanizsa sagte, dass er Informationen darüber habe, dass man die Umwandlung für Produktionsstillegungen und damit auch Entlasungen nutzen wolle. Die PR-Chefin des Unternehmens sagte ausweichend, dass der Einfluss von Änderungen des wirtschaftlichen und rechtlichen Umfeldes auf die Beleuchtungssparte noch nicht absehbar seien.

Auch der EU-Beschluss zum baldigen Verbot von konventionellen Glühlampen über 80W Leistung, macht den Planern zu schaffen. Denn sie wissen bis heute nicht, für welche Alternativen sich die Kunden letztlich mehrheitlich entscheiden werden. GE plane daher nicht, die Produktion insgesamt zurück zu fahren, werde aber Umschichtungen je nach Auftragslage vornehmen müssen. Man sei mit den Arbeitnehmervertretern jedenfalls über alle Schritte im Gespräch.

Nach Unternehmensangaben beschäftigten die vielen Sparten von GE in Ungarn (von der klassischen Elektrobranche bis hin zur Bank) bis zu 14.500 Mitarbeiter, die meisten, fast 10.000 sind in den acht ungarischen Werken der Industrie- und Konsumgüterdivision beschäftigt, davon 2 Fabriken in Budapest, weitere in Vac, Ozd, Zalaegerszeg usw.) Im März ging man in vielen Betrieben bereits zur 4-Tage-Woche über, was erhebliche Lohneinbussen nach sich zog, aber gößere Kündigungswellen bisher verhinderte.

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