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Daimler Ungarn betont Nutzen für einheimische Unternehmen

(c) Pester Lloyd / 18 – 2010 WIRTSCHAFT 05.05.2010

Daimler Ungarn betont Nutzen für einheimische Unternehmen

Daimler Ungarn betont Nutzen für einheimische Unternehmen

Rund 90% der Arbeiten zur Errichtung des neuen Daimler Werkes im ungarischen Kecskemét, gehen an ungarische Unternehmen. Das rechnet zumindest der Projektmanager der Daimler AG, Frank Klein, vor. Für 800 Millionen EUR errichtet der deutsche Automobilkonzern rund 80 Kilometer südlich von Budapest ein Werk, das mit rund 2.500 Beschäftigten ab 2012 die neue A- und B-Klasse des Mercedes produzieren soll.

Grundsteinlegung mit Premier Bajnai, 2009 – Foto: Daimler AG

Daimler habe bereits 17 Verträge „mit ungarischen Zulieferern“ geschlossen, außerdem hätten die ausländischen Unternehmen, die mit dem Bau des Werkes beauftragt wurden, rund 90% des Auftragswertes an ungarische Tochtergesellschaften oder Subunternehmer weitergegeben, so Klein. Zehn Zulieferbetriebe werden zudem Produktionsstätten in unmittelbarer Nähe dees Daimler-Werkes errichten. Derzeit hat Daimler Kecskemét bereits 260 Angestellte, davon 160 Ungarn, bis Jahresende soll der Personalstand schon bei 700 stehen. Daimler erhielt von Ungarn die im europäischen Rahmen üblichen und statthaften Benefizleistungen, in Form von Steuererleichterungen in Millionenhöhe. Wieviel der Gewinne der „ungarischen“ Lieferanten und Zulieferer tatsächlich in Ungarn verbleiben, dazu konnte Daimler verständlicherweise keine Angaben machen, die Betonung des patriotischen Wirtschaftens ist aber das Gebot der Stunde.

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