(c) Pester Lloyd / 44 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
EU überprüft Staatshilfe für Audi
29.10.2009 · Wirtschaft
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EU überprüft Staatshilfe für Audi Ungarn
Die Europäische Kommission überprüft die Rechtmäßigkeit einer Staatsbeihilfe für eine Produktionslinie bei Audi Hungaria in Györ. Dabei geht es um Zuschüsse zu einer High-Tech-Produktionsanlage für Motoren einer neuen Generation für dieVolkswagen-Porsche-Gruppe. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes ließ in einer Aussendung wissen, dass es bei dieser Untersuchung vor allem darum geht, ob die Unterstützung seitens des Staates dazu geeignet ist, den Wettbewerb in dem Marktsegment zu gefährden. Es geht dabei immerhin um direkte Zahlungen und Steuerbefreiungen von insgesamt rund 50 Mio EUR, in etwa 10% der gesamten Investitionssumme seitens des Konzerns. Die Kommission hat Zweifel, ob die erlaubte Grenze für Zuschüsse eingehalten wird. Diese ist mit 25% Marktanteil für ein einzelnen Unternehmen angegeben. Schwierig wird jedoch die regionale Eingrenzung, denn der größte Teil der Audi Produktion in Györ geht in den Export, sprich in die Werke des VW-Konzerns in ganz Europa.
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dm Ungarn mit Umsatzwachstum trotz Krise
29.10.2009 · Wirtschaft
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dm Ungarn mit Umsatzwachstum trotz Krise
dm Ungarn, Tochter der großen deutschen Drogeriekette konnte ihr Geschäftsjahr (endend am 30.09.) mit einem 5,5%igen Umsatzplus abschließen. Geschäftsführer Wolfgang Strasser verwies darauf, dass dies im Angesicht der Krise ein sehr gutes Ergebnis ist. Im vorherigen Vergleichzeitraum 2007/8 betrug die Steigerung jedoch beachtliche 18,4%. Konkrete Angaben über die Ertragslage in Ungarn wurden nicht gemacht, die Profite sollten aber genügen, um die Entwicklungskosten für das nächste Geschäftsjahr zu tragen. Am Donnerstag eröffnete dm sein 251. Drogeriegeschäft in Ungarn, in Györ. Damit ist das Land hinsichtlich der Anzahl der Shops auf Platz Drei hinter Deutschland und Österreich. Ende 2010 will dm Ungarn auch ein Logistikcenter am Stadtrand von Budapest fertigstellen.
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Haus der Evolution im Mátra eröffnet
29.10.2009 · Kultur
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Haus der Evolution im Mátra eröffnet
Im 90 Kilometer nordwestlich von Budapest gelegenen Gyöngyös wurde diese Woche in Anwesenheit des Ministers für Kultur und Bildung, István Hiller, ein neues Wissenschaftsmuseum eröffnet. Das Haus beschäftigt sich vor allem mit der Evolution und bezieht dabei die Flora und Fauna der Umgebung, des Mátra Gebirges in sein Konzept ein. Auch die Architektur des dreigeschossigen Gebäudes passt sich in Optik und Materialien an die Gegebenheiten der Landschaft an. Es besteht aus Granit, Naturstein und Fichtenhölzern der Gegend und ist umgeben von einem 2,2 Hektar großen Englischen Park. Das Museum ist, neben dem Naturkundemuseum in Budapest, aus dem Stand die zweitwichtigste Einrichtung ihrer Art in Ungarn, betonte der Minister bei der Eröffnungszeremonie. Neben dem Hauptgebäude gibt es auch ein Palmenhaus, das Amphibien und ein Aquarium mit exotischen Fischen beherbergt. In Kooperation mit www.kultura.hu
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Fortsetzung der Pécser "Suezkrise"
29.10.2009 · Wirtschaft
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Fortsetzung der “ungarischen Suezkrise“ in Pécs
Die Stadtoberen von Pécs um den Fidesz-Bürgermeister Zsolt Pava (Foto), treiben die Ausbotung der französischen Firma Suez aus den Pécer Wasserwerken weiter voran. Nun soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der Ausschluss des Minderheitsteilhabers Suez Environnement (ca. 48% seit 1995) durch den Mehrheitsaktionär, die Stadt Pécs, besiegelt werden. Der kampfeswütige Bürgermeister begründet diesen Schritt mit „dem schweren Verdacht auf versuchten Betrug“. Hauptvorwurf ist jedoch der der Abzocker der Kunden und des Vertragsbruches durch die Beteiligung an weiteren Wasserwerken der Gegend. Suez bezeichnet diese und weitergehende Vorwürfe als „schockierend und nicht akzeptabel“. Man arbeite weiter an rechtlichen Schritte gegen die Enteigungsaktion der Pécser Regierung. Alle Hintergründe dazu:
Weiter Kampf um Wasserwerke Pécs (14.10.)
Sturm im Wasserwerk (7.10.)
Der Bürgermeister im ungarischen Pécs „enteignet“ eine westliche Firma mit militärischer Gewalt und löst so eine zweite Suez-Krise aus
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Fidesz zieht Aufsichtsräte aus “Budapest AG” ab
30.10.2009 · Wirtschaft
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Fidesz zieht Aufsichtsräte aus “Budapest AG” ab
Fidesz, die größte Oppositionspartei Ungarns, zieht ihre Aufsichtsräte aus den kommunalen Unternehmen in Budapest zurück. Dies betrifft alle Firmen, die sich im Besitz der Stadt befinden, kündigte der Fraktionschef der Partei im Budapester Stadtparlament, István Tarlos, an. Damit reagiert die Partei auf einen Alleingang der Sozialisten, die eine Art Task Force einsetzen wollen, um Einblick in die Vertragsgepflogenheiten bei den städtischen Unternehmungen zu erhalten. Es könne nicht sein, dass solche skandalösen Vorgänge, wie die exorbitanten Abfindungszahlungen bei den Verkehrsbetrieben BKV von einer städtichen Kommission untersucht werden dürften. Das sei allein Angelegenheit der Staatsanwaltschaft. Tarlos bezeichnete das Vorhaben der Sozialisten als eine Farce, an der man sich nicht beteiligen werde. Ohnehin haben Fidesz-Leute aufgrund des Proporzgebotes nur Minderheitnrechte in den Aufsichtsgremien ausgeübt, was sich nach den nächsten Wahlen, auch in Budapest, ändern wird.
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Ungarns Präsident Sólyom in Albanien
31.10.2009 · Politik
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Ungarns Präsident Sólyom in Albanien
Im Mittelpunkt der Gespräche des ungarischen Staatspräsidenten mit seinem albanischen Amtskollegen Bamir Topi stand die Hoffnung des Gastgebers, dass sich möglichst viele ungarische Investoren für sein Land begeistern mögen. „Albanien ist offen für ungarische Investitionen“, warb er am Freitag in Tirana. Vor allem im Bereich der Tourismusentwicklung, der Energieerzeugung und der Infrastruktur könnte Albanien die Hilfe der Ungarn gebrauchen. Sólyom wollte diese Anregung gerne mit nach Hause nehmen. Er unterstützte Topi auch in seinem Anliegen, dass die Visabefreiung für Reisen in die EU, die ab 2010 für Serbien und Montenegro gilt, auch auf sein Land ausgedehnt wird. Wenn die erforderlichen Kriterien erfüllt seien, könnte dies nach Sólyoms Ansicht bereits ab dem Frühsommer 2010 möglich werden.
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