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Betreuter Ausstand: Öffentlicher Dienst in Ungarn im Bummelstreik für mehr Gehalt

(c) Pester Lloyd / 08 – 2018 POLITIK 19.02.2018

7.300 Angestellte im öffentlichen Dienst von 112 Gemeinden sind am Donnerstag in einen fünftägigen Streik getreten. Gefordert wird eine spürbare Gehaltssteigerung für die rund 18.000 gewerkschaftlich organisierten Kommunalangestellten, „nach zehn Jahren Stagnation“, wie die Gewerkschaft erklärte.

Nach einem Warnstreik hat man die Aktion nun ausgeweitet, wobei das ungarische Streikrecht für öffentliche Bedienstete heikel ist. So mussten die Streikenden, um rechtskonform zu bleiben, dennoch an ihren Arbeitsplätzen antreten, arbeiteten aber nicht. Ausgenommen waren „dringliche Angelegenheiten“ von Bürgern, die bearbeitet werden müssen. Ist dies nicht der Fall, könnten die Angestellten wegen „Vertrauensverlustes und Pflichtverletzung“ fristlos gekündigt werden. Außerdem muss die Streikmaßnahme von vornherein befristet sein, so dass sie wohl ohne Wirkung bleiben wird.

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