(c) Pester Lloyd / 22 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Staatshilfe fpr Dunaferr in Ungarn
27.05.2009 · Wirtschaft
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Bald rettende Staatshilfe für Dunaferr in Ungarn?
Ungarns größter Stahlproduzent, Dunaferr, steht kurz vor dem Abschluss eines Rettungspaketes mit dem Staat. 9 Milliarden Forint, rund 40 Mio EUR, solllen helfen, die Auswirkungen des massiven Nachfragerückganges zu mildern und den Betrieb aufrecht zu halten. Das berichtet die Tageszeitung Népszabdság unter Bezug auf die Vizedirektorin Natalia Bashynska. Der Eigentümer, die ukrainische Donbass-Gruppe würde demnach noch 2 Mrd. HUF drauflegen. Dunaferr musste im ersten Quartal 2009 einen Umsatzrückgang von fast 40% und eine Vorsteuerverlust von 15 Mrd. HUF hinnehmen, was etliche der insgesamt (offiziell) 7.200 Arbeitsplätze in Gefahr brachte. Gleichzeitig zur seit Monaten schwebenden Vereinbarung mit dem ungarischen Staat ist das Unternehmen in Gesprächen mit Banken über diverse Umschuldungen.
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10 Mio EUR Kapitalspritze für Malév
27.05.2009 · Wirtschaft
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10 Mio EUR Finanzspritze für Malév
Wie bereits angekündigt, haben die Eigentümer der Malév dem Unternehmen eine Kapitalspritze von 10 Mio EUR genehmigt. Bis Ende Juni soll zudem ein Geschäfts- und Maßnahmeplan stehen, der die ehemalige nationale Fluglinie binnen drei Jahren profitabel machen soll. Die Ungarin Magdolna Kolto hält weiterhin 51% an Malév-Eigner Airbridge, die damit auf dem Papier eine EU-Fluglinie bleibt, was für die Start- und Landegenehmigungen existentiell ist. Sie vertritt jedoch, vertraglich abgesichert, die Interessen der staatlichen russischen Bank VEB (Vneshekonombank), die offiziell die restlichen 49% hält und übrigens auch Aeroflot kontrolliert, als dessen EU-Türöffner die Malév somit fungiert.
Außerdem muss Malév höchstwahrscheinlich 32 Millionen EUR Strafe an die ungarische Privatisierungsbehörde bezahlen, weil nicht alle Vereinbarungen, darunter Investitionszusagen, aus dem Übernahmeabkommen mit dem damaligen Käufer Boris Abramowitsch eingehalten wurden. Ende Juni will Malév seine neue Strategie bekannt geben, „größere Entlassungen“ wird es nicht mehr geben, teilt ein Sprecher mit.
Dubiose Flügelschläge Die Malév bleibt irgendwie am Leben http://www.pesterlloyd.net/2009_12/0912malev/0912malev.html
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Orbán auf Europa-Tournee
27.05.2009 · Politik
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Orbán auf “Europa-Tournee”
Fidesz-Chef und Oppositionsführer Viktor Orbán traf sich am Dienstag in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie besprachen Fragen der anstehenden Europawahlen und wirtschaftliche Probleme im Zusammenhang mit den diversen Krisen. Orbán sagte den Medien, dass er mit der Kanzlerin einig sei, wieder José Manuel Barroso als Kommissionspräsidenten vorzuschlagen. Orbán traf sich danach noch mit dem Chef der französischen Regierungspartei UMP und will heute, so verfügbar, Italiens Ministerpräsdient Silvio Berlusconi sprechen.
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Arbeitslosigkeit jetzt bei 10%
29.05.2009 · Wirtschaft
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Arbeitslosigkeit in Ungarn jetzt bei 10%
Die durchschnittliche Abreitlosenrate in Ungarn von Februar bis April betrufg 9,9% und erhöhte sich damit um 0,2 Prozentpunkte gegenüber Januar bis März. Das meldet das Statistische Zentralamt in Budapest (KSH). Im Schnitt waren 412.000 Menschen in Ungarn arbeitslos gemeldet, 88.000 mehr als in der Vorperiode. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Rate sogar um 2,2 Prozentpunkte, also um knapp ein Viertel. Die Beschäftigungsrate bleibt mit 55,1% in der Gesamtbevölkerung und 61,2% in der Gruppe der arbeitsfähigen 15-64jährigen mit die niedrigste in Europa. Sie sank nochmals um 1,1 Punkte gegenüber dem Vorjahr.
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0922china
29.05.2009 · Wirtschaft
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China eröffnet Investitionsbüro in Ungarn
China wird sein erstes Investitionsbüro außerhalb Asiens ausgerechnet in Ungarn eröffnen. Das vereinbarten Offizielle beider Länder bei einer Vertragsunterzeichnung. Die Eröffnung des Stützpunktes ist, laut dem Direktor der ungarischen Investitonsagentur ITDH, Csaba Kilián, für die zweite Jahreshälfte geplant. China habe sich für Ungarn wegen seiner zentralen Lage entschieden, wegen der Direktflüge Peking-Budapest, den gut ausgebildeten Fachkräften, und weil das Land das einzige in der Gegend ist, in dem die Bank von China eine Repräsentanz unterhält. Nicht ganz unwesentlich ist auch der Umstand, dass Ungarn die größte chinesische Gemeinde Osteuropas besitzt. China hat bisher rund 500 Mio EUR in ungarische Unternehmen investiert, angeblich operieren von Ungarn aus bereits 5.000 chinesische Unternehmen. Man sehe Ungarn als sein regionales Verteilungs-, Herstellungs- und Logistikcenter. ITDH hat in der Boom-Region von Shenzhen ein „High-Tech“-Zentrum eingerichtet, dass es kleineren ungarischen Unternehmen ermöglichen soll, den Einstieg auf den Riesenmarkt zu schaffen.
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0922ericsson
29.05.2009 · Wirtschaft
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Ericsson Ungarn sucht Mitarbeiter
Ericsson Ungarn will ca. 140 weitere Spezialisten einstellen. Weil man die Foschungs- und Entwicklungsabteilung in Ungarn aufstocken werde, benötige man dringend Experten. Insgesamt, so Ericsson werden dann 1.300 Menschen in Ungarn für den Mobiltelefon- und Zubehörhersteller arbeiten, mehr als die Hälfte in der Abteilung für Research + Development. 14 Milliarden Forint, fast 50 Mio EUR betrage das Forschungsbudget in diesem Jahr. Die ungarische Tochter des schwedischen Handyherstellers hatte 2008 einen Umsatz von 46,2 Milliarden Forint erwirtschaftet.
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