(c) Pester Lloyd / 35 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Margaretenbrücke für Autos gesperrt
24.08.2009 · Stadtleben
24.08.09 _______________________________________________________
Budapest: Margaretenbrücke für Autoverkehr gesperrt
Seit 21. August ist die Margaretenbrücke nun für den Autoverkehr geschlossen. Der Grund ist die seit Jahren diskutierte und monatelang geplante Generalsanierung eines der wichtigsten Flussübergänge in Budapest. Die Baumaßnahmen werden eine Sperrung bis „vorrausichtlich“ August 2010 erfordern.
Verkehrsplaner schätzen, dass rund 30-40% des Verkehrs der Margaretenbrücke nun von der weiter nördlich gelegenen Árpádbrücke aufgenommen werden muss, was nicht nur dort, sondern auch auf der Váci út, die von dort Richtung Ring und Zentrum leitet, zu erheblichen Staus führen kann. Vor allem die ersten Septemberwochen mit ihren Ferien- und Urlaubsrückkehrern dürften von Autofahrern einiges an Geduld erfordern, bis sich alles eingefahren hat. Frühere Pläne einer Pontonbrücke wurden aufgrund der geringen Kapazität und hohen Kosten wieder abgesagt.
Wirklich abgeschlossen werden die Arbeiten erst im März 2011 sein. Den Auftrag erhielt eine ungarische Tochter des österreichischen Bauriesen STRABAG. Die Kosten sind mit umgerechnet insgesamt rund 77,5 Mio EUR veranschlagt, wobei rund 22 Mio von der EU beigesteuert werden. Den Rest muss die ohnehin klamme Stadtkasse stämmen, die schon mit dem Bau der Metro Linie 4 arg belastet ist.
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Metro 4 Budapest bekommt weniger EU-Geld
24.08.2009 · Wirtschaft
27.08.09 _______________________________________________________
Metro 4 Budapest bekommt weniger EU-Geld
Statt der erhofften 237 Milliarden Forint, erhält Budapest für die erste Phase des Ausbaus der neuen Metrolinie 4 nur 181 Mrd. HUF. Dies teilten die zuständigen Brüsseler Beamten der Nationalen Etwicklungsagentur heute mit. Nach eingehender Prüfung der beteiligten Unternehmen, der Transparenz der Auftragsvergabe und der umgesetzten Qualitätskriterien wurden aufgrund von insgesamt elf Unregelmäßigkeiten die beantragten Gelder entsprechend um 56 Milliarden Forint bzw. rund 200 Mio EUR gekürzt. Die EU monierte, dass man, bei besserer Vorbereitung und Prüfung der Vertragsparnter die Kosten hätte deutlich besser optimieren können, auf Deutsch ist also von Verschwendung die Rede. Die Entscheidung bedeutet für den Haushalt Budapests eine enorme Mehrbelastung. Erst gestern wurde bekannt, dass die Budapester Verkehrsbetriebe noch im Frühherbst eine riesige Kapitalspritze benötigen, die sie nur erhält, wenn Stadt und Staat dafür als Bürgen auftreten. ( unser Beitrag )
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