(c) Pester Lloyd / 37 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Dritter Möbelix in Ungarn ab 10. September in Györ
07.09.2009 · Wirtschaft
07.09.09 _______________________________________________________
Dritter Möbelix in Ungarn, ab 10. September in Györ
Der österreichische Möbel-Discounter Möbelix eröffnet ab 10. September in Györ seine dritte Filiale in Ungarn. Die Feiern und Eröffnungsangebote laufen bis zum 20.09. Bereits 2008 wurden Möbelix-Märkte in Prag, Brünn und Bratislava eröffnet. Seit 2008 ist Möbelix auch mit zwei Standorten in Ungarn vertreten. In Györ wurden über 50 neue Arbeitsplätze geschaffen.
„Auch in Österreich geht der Trend weiterhin in Richtung Diskont. Gerade die Sparwelle und Unsicherheit der Konsumenten kommt Möbelix zugute“, so Thomas Saliger, Möbelix Unternehmenssprecher. „Hinter unseren Produkten verstecken sich namhafte Markenhersteller. Durch Großeinkauf und knappe Logistik können wir Marktpreise deutlich unterbieten und geben somit am Markt die Preise vor“, erklärt er sein Geschäftskonzept. 2009 sollen noch weitere drei Möbelix Diskontmärkte eröffnet werden, einer davon in Bruck an der Leitha, 2010 kommen dann 10 weitere Märkte hinzu, vor allem in CEE-Ländern, teilt das Unternehmen mit.
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MSZP-Spitzenkandidat ab 12. Dezember
07.09.2009 · Politik
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Die MSZP kürt ihren Spitzenkandidat am 12. Dezember
Ungarns Sozialisten werden ihren Spitzenkandidaten für die im Frühjahr stattfindenden Parlamentswahlen auf einem Wahlparteitag am 12. Dezember küren. Das beschloss jetzt das Parteipräsidium. Dabei soll gleichzeitig über die Kandidatenlisten und das Wahlprogramm abgestimmt werden. Offiziell bennent die MSZP einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten, muss nach jetzigem Stand aber sehr darum kämpfen überhaupt 20% der Stimmen zu erhalten. Nach allen Prognosen kann sich das rechtskonservative Fidesz auf eine absolute Mehrheit der Parlamentsmandate freuen, bei entsprechender Wählermobilisierung werden gar zwei Drittel der Sitze möglich. Einige MSZP-Politiker versuchen hartnäckig, den derzeitigen (parteilosen) Premier Gordon Bajnai als Spitzenkandidaten zu gewinnen, der lehnt bisher aber ab. In der MSZP werden derzeit viele Flügelkämpfe um Politikrichtung und personelle Erneuerung geführt, vor allem jüngere Provinzfunktionäre stellen sich gegen die „Weiter so“-Mentalität der Parteigranden.
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Parlamentspräsidentin nimmt Abschied
07.09.2009 · Politik&
nbsp; 08.09.2009 _______________________________________________________
Parlamentspräsidentin von Ungarn geht
Die langjährige Präsidentin des ungarischen Parlamentes, Katalin Szili von der MSZP, wird am 14. September von ihrem Posten zurücktreten. Am Dienstag traf sich Katalin Szili mit dem Staatspräsidenten in dessen Amtssitz zu einer Abschiedsaudienz. Dabei informierte sie den Präsidenten László Sólyom über den Zeitplan der Herbstsitzungen, die Bilanz ihrer Arbeit und ihre zukünftigen Pläne. Den Rücktritt hatte sie bereits im Frühsommer angekündigt. Sie will sich der Parteiarbeit widmen, also dem Wahlkampf für die Parlamentswahlen im nächsten Frühjahr. Szili gilt in der Partei als machtbewußt und eigensinnig und durchaus als ambitioniert. Sie trat kürzlich auch als Kandidatin ihrer Partei bei den Bürgermeisterwahlen in der MSZP-Hochburg Pécs an, wo sie, dem Landestrend folgend, jedoch dem Fidesz-Kandidaten Zsolt Pava unterlag. Im übrigen haben auch einige MSZP-Minister noch für Herbst ihre Demission angekündigt. Siehe dazu unseren Beitrag:
Die ersten MSZP-Minister wollen schon im Herbst die Regierung in Ungarn verlassen
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Vietnamesische Messe in Budapest 18.-20. September
07.09.2009 · Wirtschaft
07.09.09 _______________________________________________________
Vietnamesische Messe in Budapest, 18.-20. September
Am 18. September werden sich rund 60 Unternehmen aus Vietnam im Asia Center in Budapest bei einer Messe präsentieren. Eröffnet wird die Handelsschau durch den Ministerpräsidenten Vietnams Nguyen Tan Dung persönlich, der sich dann zu einem Staatsbesuch in Ungarn aufhalten wird. Präsentiert werden traditionelle Handwerksprodukte, Wohnungsdekoration und Mode, aber auch Lebensmittel. Vietnam nutzt solche Veranstaltungen, um seine Exportchancen auf dem gesamten europäischen Markt zu verbessern.
Webseite des AsiaCenter Budapest
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Greenenergy expandiert in CEE/SEE
08.09.2009 · Wirtschaft
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Greenenergy Ungarn expandiert in CEE/SEE
Greenenergy, ein ungarisches Unternehmen, im Besitz eines amerikanischen Private Equity Unternehmens, dass sich vor allem auf Wind- und Kleinwasserkraftwerke spezialisiert hat, wird seine Aktivitäten in Osteuropa erweitern. Für die nächsten 2-3 Jahre können bis zu 80 Mio EUR in neue Windkraftanlagen und Turbinen investiert werden, dies machen eine Kapitalerhöhung der Besitzer um 23,5 Mio EUR, ein 12 Mrd. HUF Kredit der MKB-Bank und Eigenmittel von rund 1 Mrd. Forint möglich, so Geschäftsführer József Spilko. In diesem Jahr hat Greenenergy 13 MW an erneuerbaren Energien zu seiner Kapazität hinzufügen können. Die Jahresumsätze für 2009 sollten bei 12-14 Mrd. HUF (44-50 Mio EUR) liegen. Jährlich sollen nun 30-50 MW hinzukommen, u.a. durch einen Windpark in Bulgarien im nächstne Jahr und Erweiterungen in Ungarn. Außerdem plane man den Einstieg in die Märkte von Polen, der Slowakei und Rumänien.
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IWF verlängert Kreditlaufzeit
08.09.2009 · Wirtschaft
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IWF verlängert Kreditlaufzeit für Ungarn
Der Internationale Währungsfonds hat die Laufzeit für den Notkredit für den ungarischen Staat um ein halbes Jahr verlängert. Die ungarische Regierung hatte darum gebeten, da man zuletzt nicht mehr von dem Geld Gebrauch machen musste, es aber, als Reserve in der Hinterhand behalten möchte. Eigentlich sollte die letzte Tranche bis März gezogen werden, nun hat man sich Zeit bis Oktober auserbeten. Man wolle so die Zeit der Wahlen und der Formung einer neuen Regierung absichern.
Der IWF hielt sich für zwei Wochen mit einer Delegation in Ungarn auf, um die Erfüllung de rmit dme Vertrag verbundenen Bedingungen zu überprüfen und zeigte sich weitgehend befriedigt. „Die mkroökonomischen und finanzpolitischen Aufgaben sind erfüllt oder auf dem Weg dahin, erfüllt zu werden.“ hieß es in einem Statement. Man konstatiert, dass sich die Stabilisierungsanzeichen häufen und eine bessere Vorhersagbarkeit gegeben ist. Sorgen macht das Haushaltsdefizit, auch für das kommende Jahr, an dessen Einhaltung (3,8%) man, auch angesichts der Ankündigungen des Fidesz als kommender Regierungspartei, noch nicht so recht glauben kann.
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(c) Pester Lloyd
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