(c) Pester Lloyd / 7 – 2010 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Demszky verneint erneut Rücktritt als Bürgermeister von Budapest
15.02.2010 · Nachrichten
Demszky verneint erneut Rücktritt als Bürgermeister von Budapest
Der Oberbürgermeister von Budapest, Gábor Demszky hat in einer Fernsehsenund am Sonntag bei TV2 noch einmal bekräftigt, dass sein Rücktritt als Konsequenz aus dem BKV-Skandal nicht in Frage kommt. „Ich übernehme die politische Verantwortung, aber werde meinen Gegnern nicht den Gefallen tun, zurückzutreten“, so Demszky in der abendlichen Polittalkshow. Für ihn ist der BKV-Fall eine Sache für die Polizei. Er könne nicht einmal konkrete Beispiele für fragwürdige Verträge bei den Verkehrsbetrieben nennen, dafür sind die Fälle viel zu vielfältig. „Für jede nur denkbare Sache wurden auf chaotischstem Weg Verträge abgeschlossen“, hielt sich Demszky sehr allgemein. Die mangelnde Aufsicht, des unter Stadtaufsicht stehenden Betriebes schob er mittlerweile seinem Stellvertreter in die Schuhe, den er noch vor einigen Tagen in Schutz nahm.
Zeit zu gehen… – Warum tritt Gábor Demszky nicht zurück?
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Krise verkleinert Müllberge in Ungarn
15.02.2010 · Nachrichten
Krise verkleinert Müllberge in Ungarn
Die Wirtschaftskrise Krise verringerte in Ungarn nicht nur das BIP, sondern auch die Müllberge. Doch noch zu viel Privatmüll landet unrecyclebar auf der Halde.
Erstmals seit 15 Jahren ging 2009 in Ungarn das Volumen an Verpackungsabfall zurück. György Viszkei, Chefmanager des Mülltrennungs- und vrarbeitungsunternehmens OKO-Pannon sagt, dass dies eindeutig eine Folge der Krise ist. 2008 hatte sein Unternehmen insgesamt noch rund 626.000 Tonnen bei den Geschäftspartnern eingesammelt, 2009 waren es nur mehr 569.000. Andere Unternehmen melden den gleichen Trend. Lediglich die Privathaushalte hielten sich nicht an diesen Abwärtstrend, dort fielen sogar einige tausend Tonnen mehr an. Positiv bewertet er auch den weiteren Anstieg des recycelten Anteils am anfallenden Verpackungsmüll, der industrieseitig bereits 58% beträgt. Bei den Privaten gibt es aber noch erheblichen logistischen und aufklärerischen Nachholebedarf, nur 15% aller Verpackungen landen hier getrennt vom Haushaltsmüll, so dass kaum eine umweltschonende Wieder- bzw. Weiterverwertung möglich ist. In Deutschland liegt diese Quote bei 80%.
Waste Management for Eastern European Countries /
Internationale Abfallwirtschaftskonferenz für Osteuropa 17.-18. März in Warschau Infos und Anmeldung
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Prinz Charles kommt mit Gattin Camilla nach Polen, Ungarn, Tschechien
17.02.2010 · Boulevard
Prinz Charles, der ewige Thronfolger der englischen Krone und seine zweite Frau, Camilla, werden im März eine kleine Tournee durch Mittelosteuropa starten. Auf dem Plan stehen Warschau, vom 17. bis 20. März Budapest und Ungarn, danach geht es weiter nach Prag.
Wie man hört, werden die königlichen Hoheiten sowohl vom Präsidenten als auch dem Ministerpräsidenten des Landes empfangen werden, danach will Charles in die „countryside“. Der blaublütige Biobauer, der übrigens jährlich Millionen von Agrarsubventionen bei der EU abgreift, lässt sich nur allzu gern Vorzeigebetriebe der ökologischen Landwirtschaft vorführen. Charles war bereits 1990, 1994 und 2000 in Ungarn zu Gast, damals jedoch noch nicht mit Camilla an seiner Seite, zumindest nicht offiziell. Auch in Prag, liegt der Schwerpunkt des Besuchsprogrammes auf „dem Schutz des kulturellen und natürlichen Erbes“, wie es aus der kronprinzlichen Kanzlei heißt. In Brno wird eine „Diskussion“ mit Studenten über nachhaltige Entwicklung abgehalten werden.
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Danubius Hotels Ungarn bleibt in Verlustzone
17.02.2010 · Wirtschaft
Danubius Hotels Ungarn bleibt in Verlustzone
Im vierten Quartal 2009 musste die ungarische Danubius Hotelgruppe 1,55 Milliarden Forint Verluste (ca. 5,7 Mio EUR) verkraften, im vierten Quartal 2008 lag das Minus jedoch noch bei fast 2,3 Mrd. Forint. Die Umsätze der Gruppe fielen um 17% auf 9,4 Mrd. Forint (ca. 35 Mio EUR). Die Material- und Personalkosten konnte man um je rund 9% senken. Für das Gesamtjahr rechnet Danubius Hotels mit 394 Mio Forint Verlust, fast doppelt so viel wie vor einem Jahr. Für 2009 fielen die Umsätze insgesamt um rund 7,7% auf 43,53 Mrd. Ft. Die Kosten konnte man aber fast in gleicher Größenordnung senken, vor allem durch eine Reduzierung des Personals von 5.340 auf 4.880.
Danubius betreibt 23 City- und Wellnesshotels in Ungarn, viele davon eine Erbschaft aus sozialistischen Zeiten, z.B. das Rába in Györ, das Lövér in Sopron, aber auch das Jugendstilhotel Palatinus in Pécs (Foto), sowie weitere Häuser in Tschechien, der Slowakei und Rumänien.
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Finanzaufsicht bestraft Banken in Ungarn
17.02.2010 · Wirtschaft
Finanzaufsicht bestraft Banken in Ungarn
Die staatliche ungarische Finanzmarktaufsicht PSZÁF hat am Monat zum wiederholten Male Geldstrafen gegen verschiedene in Ungarn tätige Banken wegen „irreführender Kundeninformationen“ verhängt. Diesmal traf es die Ungarische Außenhandelsbank, MKB (3 Mio), die Erste Ungarn (3 Mio Ft.), sowie die Budapest Bank und die ungarische Tochter der Raiffeisen Bank aus Österreich mit je 2 Millionen Forint (ca. 7.300 EUR). Sowoahl PSZÁF als auch Wettbewerbsaufsicht GVH müssen immer wieder abstrafend eingreifen, da sich die Banken in Ungarn einen gnadenlosen Kampf um die Kunden liefern und u.a. für kostenlose Kontenführung werben, bei der dann oft zuerst nicht erkennbare Kosten entstehen. Auch über die tatsächlichen Kosten von Krediten werden Kunden oft im Unklaren gelassen, auch die Beratung über die Risiken bei Finanzanlageprodukten ist häufiger Kreditpunkt der Aufsicht.
10 Mio HUF Strafe für ungarische OTP: wegen Tippfehler
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Netzbetreiber gegen Öko-Strom
17.02.2010 · Wirtschaft
Netzbetreiber gegen Öko-Strom
Wie schon in der Slowakei, könnte auch in Tschechien bald ein Moratorium für weitere Genehmigungen für Solar- und Windkraftanlagen bevorstehen.
Der nationale Netzbetreiber ČEPS macht jedenfalls aggressiv Stimmung gegen die sauberen Energieformen Sonnenenergie und fordert rundheraus ein: „Genehmigungsstopp für Solar- und Windanlagen“, weil sonst die „Stabilität der landesweiten Stromversorgung gefährdet“ sei. Die ČEPS habe, laut Tschechien-online bereits entsprechende Anträge an die Energiekonzerne ČEZ, E.ON und Pražská energetika gerichtet.
ČEPS-Generaldirektor Petr Zeman bedauert regelrecht, dass sich Tschechien „zu einem Photovoltaik-Paradies“ entwickelt habe. „Nirgendwo anders in Europa würden so hohe Erzeugerpreise für Strom aus erneuerbaren Quellen erzielt, was immer mehr Investoren anziehe.“ – D as daraus entstandene Problem von starken Schwankungen bei der Einspeisung, mit denen das Netz klarkommen muss, hätte längst duch überfällige Investitionen in eine Dezentralisierung und moderne Umspann- und Verteilerwerke behoben werden müssen. Ein Versäumnis, das der Generaldirektor nun durch eine Verbannung zeitgemäßer und ökologisch verträglicher Energieerzeugung „lösen“ will.
Gefesselte Sonnenkraft (Dez 2009)
Die Slowakei begrenzt den Ausbau von Solaranlagen und würgt damit Investitionen ab
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