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Negativrekord in der EU: 30% der Ungarn können sich nicht ausreichend Lebensmittel kaufen

(c) Pester Lloyd / 20 – 2015 NACHRICHTEN 15.05.2015

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Auf der Mailänder Welstausstellung machte die OECD im Rahmen einer Präsentation mit einer Statistik auf ein immer stärker anwachsenden Problem aufmerksam, das auch im entwickelten Europa zum traurigen Alltag gehört. Immer mehr Menschen haben nicht genügend Geld, um sich ausreichend zu ernähren. Eine entsprechende, auf Umfragen basierende Erhebung legt offen, dass rund 30,6% der Ungarn, also 3 Millionen Menschen, 2014 häufiger nicht genügend Einkommen zur Verfügung hatten, um das Lebensnotwendigste zu kaufen. Ungarn landet damit unter den erhobenen Staate auf einem beschämenden Platz 5, hinter Indonesien, der Türkei, Mexiko und Schlusslicht Südafrika und stellt mit 30,6% in EU den höchsten Anteil an jenen, die nicht einmal für Grundnahrungsmittel genügend Geld zur Verfügung haben. Die vergleichbaren Visegrád-Staaten schnitten deutlich besser (weniger schlecht) ab: Polen 18,4%, Slowakei 14,7%, Tschechien 12,7%.

Ungarn hält bereits den Titel als Land mit der höchsten Kinderarmut in der EU (laut UNICEF ) und dem zweitschnellsten Armutswachstum (hinter Griechenland), laut Eurostat .

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