(c) Pester Lloyd / 01 – 2017 WIRTSCHAFT 02.01.2017

Die ungarische Regierung will bis 2020 rund 365 Milliarden Forint (1,18 Mrd. EUR) in die touristische und ländliche Infrastruktur am Balaton investieren, das geht aus einem Regierungsdekret im Amtsblatt „Magyar Közlöny“ hervor. Damit stockte man Ankündigungen aus 2015 nochmals um 20% auf.
Genannt werden Projekte wie: Tourismus, Wasserqualität, „gesunde Balaton-typische Produkte“, Sicherheit, Regionalentwicklung, Eisenbahn, Straßenbau etc. Rund 264 Milliarden sollen dafür aus der EU kommmen, rund 100 Mrd. aus dem ungarischen Budget. Neu ist auch, dass bei der Vergabe die Ungarische Tourismusagentur die Hauptrolle spielen soll, eine Behörde, die vollständig mit fidesz-nahen Kadern besetzt ist. Ihr soll eine „staatliche Non-Profit“-Gesellschaft vorgeschaltet werden. Auch die wesentlichen Bereiche um den Balaton, also Hotels, Häfen, der Flugplatz in Sármellék, Vergnügungsparks (es soll ein „Balaton-Themenpark“ entstehen), Weingüter sind Spielwiesen von Fidesz-Funktionären und Orbán-Verwandschaft .
Den Benachteiligten eine Stimme…
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