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Ungarnfestival am Burgtheater in Wien: Ausschnitte einer Theaterlandschaft

(c) Pester Lloyd / 05 – 2014 KULTUR 28.01.2014

Das Wiener Burgtheater will im März einen Teil der „reichen und innovativen Theaterlandschaft“ Ungarns nach Österreich holen. Vom 14.-19.3.2014 findet ein kleines Ungarnfestival an der „Burg“ statt, mit fünf Inszenierungen, zwei Lesungen und einer Diskussion soll „nach dem Ringen um Identität mit den Mitteln des Theaters“ gefragt werden.

Auf dem Programm stehen: Die Forte Company aus Budapest zeigt in der Regie von Csaba Horváth “Das große Heft” von Ágota Kristóf. Das Ungarische Nationaltheater ist mit einer Inszenierung von Attila Vidnyánszky vertreten. Das Katona Jószef Theater & Sputnik Shipping Company wurde mit Viktor Bodós „Anamnesis“ und die Theatergruppe Krétakör mit „Korruption“ ( unsere Rezension ) in der Regie von Márton Gulyás (Szenenfoto) eingeladen. Den Abschluss bildet die Béla Pintér Company mit Pintérs “Miststück”. Die ungarische Literaturszene ist mit Krisztina Tóth und László Márton vertreten.

Tagespolitisch interessant soll es auf der Podiumsdiskussion am Sonntag, den 16. März zugehen: die anwesenden Regisseure diskutieren mit Funktionären und Journalisten über die aktuelle Situation der freien und der staatlichen Theater Ungarns. Zu der Podiumsdiskussion hat Matthias Hartmann auch Superminister, Zoltán Balog, ins Kasino eingeladen. „Matthias Hartmanns Dialog mit Balog im vergangenen Jahr hatte überhaupt zu der Idee eines ungarischen Festivals und einer offenen Diskussion in Wien geführt.“ schreibt das Burgtheater, das zuvor eine Einladung des „renationalisierten“ Nationaltheater abgelehnt hatte. (darin auch Links zum aktuellen Kulturkampf)

Die Stücke werden in ungarischer Sprache gespielt, mit deutscher Untertitelung, die Diskussionsbeiträge werden ins Deutsche übersetzt. Der Vorverkauf startet am 20. Februar. Weitere Informationen unter www.burgtheater.at red.

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