(c) Pester Lloyd / 20 – 2010 BUDAPEST 22.05.2010
Wie das Budapester Obdachlosen-Hilfsprojekt Segítőház durch bunte Elefanten gerettet wurde
In den letzten Monaten waren sie überall in Budapest zu sehen und nicht wenige dürften sich gefragt haben, wofür sie denn überhaupt stehen: die bunten Elefantenskulpturen mit der Aufschrift „Homeless Elephant“ (obdachloser Elefant). Dahinter steckt eine Aktion der Wohnungsbaugesellschaft Elephant Holding Zrt., die mit der Versteigerung der bunten Dickhäuter im letzten Jahr Spenden in Höhe von 15 Millionen Forint für das gemeinnützige Projekt Segítőház sammeln konnte.
Segítoház hat es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht hat, Obdachlosen eine Unterkunft während der kalten Wintermonate zu bieten, sondern ihnen auch bei der Suche nach Arbeit und günstigem Wohnraum zu helfen, um eines Tages wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Das Obdachlosenheim hatte die Finanzspritze dringend nötig; mit dem Geld wollen die Betreiber u.a. das Gebäude noch vor Wintereinbruch endlich komplett isolieren lassen, um die horrenden Heizkosten zu senken. Ohne die farbenfrohen Rüsseltiere hätte das Projekt wahrscheinlich nicht mehr lange bestehen können.
Elephant Holding zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der „Homeless-Elephant“-Aktion und hofft auch weiterhin auf großzügige Spenden, damit auch die noch nicht verkauften Elefantenskulpturen auf dem Hungexpo-Gelände ein neues Zuhause finden. Interessenten sind herzlich zum Tag der offenen Tür des Wohnbauprojekts „Vigo Ház“ am 13. Juni 2010 eingeladen. Dort wird auch der Schauspieler Sándor Csányi (unser Foto), ein Unterstützer des Projekts Segítoház, zusammen mit einer Obdachlosen-Band auftreten. Für mehr Informationen
zum Projekt „Homeless Elephant“: www.homeless-elephant.hu
Unser monatlicher Nachrichtenspiegel: die wichtigsten Meldungen aus Ungarn und Mitteleuropa, einmal im Monat per E-Mail. Kostenlos, kein Spam, jederzeit abbestellbar.
Nachrichtenspiegel kostenlos abonnieren





