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(c) Pester Lloyd / 37 - 2009
WIRTSCHAFT 10.09.2009
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OTP Rumänien will 200 Filialen
Die rumänische Tochter von Ungarns größter Bank, OTP, will innerhalb der
nächsten fünf Jahre ihr Filialnetz in Rumänien fast verdoppeln, von derzeit 106 auf dann 200. László Diósi, Vorstandschef der OTP Bank Romania erklärte jetzt in
Budapest, dass dies auch durch weitere Akquisitionen erreicht werden kann.
Die OTP begann vor fünf Jahren in Rumänien mit dem Aufkauf einer kleinen
Geschäftsbank, "ohne Privatkunden, ohne Bankkarten und ohne Online Banking", die man damals für knapp 40 Mio EUR übernommen hatte. "Wir haben etwas
Neues aus praktisch gar nichts entstehen lassen", resümiert Diósi stolz. Heute schaut man auf insgesamt 200.000 Kunden und eine Bilanzsumme von über 367
Mrd. Forint. Zwar wollte man ursprünglich schon einen Marktanteil von 5% erreicht haben, steht aber aufgrund der Marktbedingungen derzeit bei gerade
1-2%, so der Bankchef. Im Fondsmanagement und im Bereich Hypothekendarlehen habe man aber die 5%-Marke schon überschritten.
Im Gegensatz zu anderen Banken, hatte die OTP Romania aber ein gesundes
Wachstum an den Tag gelegt, so dass während der Krise keine Einschränkungen bei Filialen oder Personal gemacht werden msusten, während andere Banken
verkauft wurden oder schlossen. Besonders stark ist die Bank derzeit in Gebieten mit großer ungarischer Minderheit aufgestellt, man wolle nun auch in den
anderen Regionen des Landes wachsen. Dort habe man bisher nur Filialen in Orten mit mehr als 50.000 Einwohnern.
Die OTP Romania konnte im ersten Halbjahr wieder einen Gewinn ausweisen, vor
Steuern 1,45 Mrd. HUF, die ersten drei Monate verliefen noch negativ. Auch in Rumänien sind die Kreditausfälle gestiegen, wie stark ist Betriebsgeheimnis, Experten sprechen von bis zu 12%.
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(c) Pester Lloyd
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