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USA und Venezuela schließen bedeutendes Ölabkommen ab – Investitionen und Kontrolle vereinbart

Washington erhält Kontrolle über 65 Milliarden Barrel Rohöl, Venezuela erhält Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Dollar.

Washington. Die USA und Venezuela haben ein bedeutendes Ölabkommen verkündet, das Washington die Kontrolle über 65 Milliarden Barrel Rohöl sichert, was einem Fünftel der venezolanischen Vorkommen entspricht. Im Gegenzug investieren die USA 100 Milliarden Dollar in den venezolanischen Ölsektor, wie die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez mitteilte. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Deal als den „größten Öldeal in der Weltgeschichte“ und betonte, dass die Vereinbarung den USA die Mehrheitskontrolle über die 65 Milliarden Barrel sichere.

Das Abkommen soll den USA helfen, ihre Ölreserven zu verdoppeln. Die strategischen Ölreserven der USA befinden sich derzeit auf dem niedrigsten Stand seit November 1982. US-Außenminister Marco Rubio und Pentagon-Chef Pete Hegseth haben in direkter Zusammenarbeit mit Rodriguez die Vereinbarung ausgehandelt. Die Partnerschaft mit privaten Unternehmen soll den US-Steuerzahlern keine Kosten verursachen. Rubio betonte, dass das Abkommen Venezuela fast 100 Milliarden Dollar an privaten Investitionen bringen werde, was Tausende gut bezahlte Jobs schaffen und zum Wiederaufbau der venezolanischen Wirtschaft beitragen könne.

Venezuela, das über die größten nachgewiesenen Erdölreserven der Welt verfügt, leidet seit Jahren unter einer schweren Wirtschaftskrise. Die Investitionen der USA könnten helfen, die Infrastruktur des Ölsektors zu modernisieren und die Produktion zu steigern. Rodriguez sprach von einem Investitionsvolumen von 100 Milliarden Dollar, das zur Entwicklung von 17 strategisch wichtigen Ölfeldern mit einem Potenzial von 65 Milliarden Barrel beitragen soll.

Experten kritisieren, dass die USA durch die Kontrolle über einen erheblichen Teil der venezolanischen Ölvorkommen Einfluss auf die wirtschaftliche und politische Entwicklung des Landes gewinnen könnten. Jorge Pinon vom Energieinstitut der University of Texas und John Kilduff von Again Capital äußerten Bedenken über die unkonventionelle Natur der Vereinbarung und die möglichen politischen Risiken für US-Unternehmen in Venezuela.

Im Januar wurde Venezuelas Präsident Nicolas Maduro bei einem US-Militäreinsatz gefangen genommen und in die USA gebracht, wo ihm wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden soll. Dennoch könnte das Abkommen als Zeichen einer möglichen Annäherung gewertet werden, sofern beide Seiten die vereinbarten Bedingungen einhalten.

Quellen: ORF
Photo: Pester Lloyd (Grafik)

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Maria
Maria
11 Tage zuvor

Was für ein gigantischer Hoffnungsschimmmer für die Menschen in Venezuela, die so lange unter wirtschaftlicher Isolation gelitten haben! Solche mutigen, pragmatischen Abkommen zeigen doch, dass echter Wandel und wirtschaftliche Vernunft weltweit auf dem Vormarsch sind.

Martin
Martin
10 Tage zuvor

So sieht ein starker Anführer aus, der einfach das Beste für sein Volk herausholt. Davon können sich die neuen Leute bei un in Budapest eine Scheibe abschneiden.

István
István
10 Tage zuvor
Antwort auf  Martin

Wer jetzt? Trump, der einfach ein Land seiner Wahl kolonisiert um sich dessen Bodenschätze anzueignen und trotzdem seinen Untertanen enorme Preissteigerungen auch und gerade bei Mineralölprodukten verursacht oder Rodriguez, die Trump nachgibt? Ich sehe am Ende nur zwei totale Verlierer, einen mit einem mächtigen Militär und komplett ohne Realitätssinn und eine mit dem nötigen Sinn für das Machbare, aber ohne jede Macht. Und wenn Magyar sich davon eine Scheibe abschneiden soll: Welches Land soll Ungarn denn Ihrer Meinung nach kolonisieren oder von wem sich kolonisieren lassen? Immerhin versucht Magyar aus einem komplett runinierten Land wieder einen lebenswerten Ort zu machen. Allein das verdient mehr Anerkennung als Trump es jemals verdienen wird. Über alle Machhaber Venezuelas der vergangenen drei Jahrzehnte schweigen wir besser, die haben das Land auf den selben Weg geschickt wie Orbán Ungarn. Vielleicht waren Maduro und Orbán deshalb so dicke Freunde.

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