(c) Pester Lloyd / 38 – 2014 NACHRICHTEN 17.09.2014
Hinsichtlich der Folgen der tagelang starken Regenfälle mit teilweise über 60 mm Regen pro Stunde, hat Ungarn das Schlimmste offenbar hinter sich. Zwar werden im Nordwesten des Landes noch steigende Pegel an der Rába und Donau erwartet, ein bedrohliches Hochwasser aber nicht.
Kerkaszentkirály an der Mur am Dienstag.
Am Hot Spot der Überflutungen, dem ca. 50 Kilometer langen ungarischen Abschnitt der Mur an der slowenischen Grenze, gingen die Pegel allmählich zurück, nachdem zuvor zum Teil 40 Jahre alte Rekorde gebrochen wurden. Die Hochwasserwarnstufe 3 bleibt dennoch vorerst in Kraft. Hingegen hält sich das Binnenhochwasser auf Feldern, in Gehöften und auch in Wohnhäusern in vielen Dörfern hartnäckig. Laut Katastrophenschutz werden die Deiche an den noralgischen Abschnitten rund um die Uhr bewacht.
Am Mittwochmorgen gab es landesweit noch 16 Straßensperrungen wegen Wasserschäden, davon sechs im Komitat Zala, die anderen in Borsod-Abaúj-Zemplén, Komárom-Esztergom sowie Győr-Moson-Sopron (mehr dazu bei www.utinform.hu ). Alle Gemeinden sollen wieder auf dem Landwege erreichbar sein, zwischenzeitlich waren über 100 Siedlungen von der Außenwelt abgeschnitten, mehrere Hundert Menschen mussten am Wochenende evakuiert werden. Mehr . Wichtige Links:
Aktuelle, amtliche Wasserstände in Ungarn Amtliche Pegelprognosen des Wasseramtes Offizielle Wettervorhersagen Infos über gesperrte Straßen Infos der Budapester Verkehrsbetriebe Live-Webcams aus Budapest
Das letzte große Hochwasser in Ungarn von 2013.
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