Niederschläge helfen bei der Eindämmung der Brände in Norditalien
Udine. In der norditalienischen Provinz Udine haben starker Regen und nachlassender Wind den Vormarsch eines seit zehn Tagen wütenden Waldbrandes am Monte Amariana vorübergehend gebremst. Innerhalb weniger Stunden fielen in der Nacht auf heute mehrere Millimeter Regen pro Quadratmeter. Die Flammen konnten dadurch zwar nicht gelöscht werden, die Niederschläge trugen jedoch dazu bei, die Brandfront unter Kontrolle zu halten.
Die Löscharbeiten aus der Luft mit mehreren Flugzeugen und Hubschraubern werden fortgesetzt, wie die Rettungseinheiten berichteten; die Maschinen sind seit Tagen in dem Gebiet im Einsatz. Der Ortsteil Pissebus in der Gemeinde Tolmezzo, der dem Brandgebiet am nächsten liegt, bleibt vorsorglich evakuiert.
Laut ORF wüteten Brände auch in weiteren italienischen Regionen, unter anderem im Piemont: In der Gegend von Roverno in der Provinz Alessandria tobten erneut Flammen, und bei den Bränden Anfang August waren dort insgesamt 233 Hektar Waldfläche zerstört worden. Gestern Nachmittag war nach einem Blitzeinschlag zudem ein Feuer in Montereale in der mittelitalienischen Provinz L’Aquila ausgebrochen, wo Feuerwehrleute und freiwillige Helfer des regionalen Zivilschutzes im Einsatz waren.
Quellen: ORF, Der Standard
Photo: Pester Lloyd (Grafik)
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