(c) Pester Lloyd / 12 – 2012 NACHRICHTEN 23.03.2012
Laut der neusten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos bezüglich der Wählerpräferenzen, kann die Regierungspartei Fidesz ihren Vorsprung im Vergleich zum Vormonat um einen Prozentpunkt auf 19 Prozent (hochgerechnet auf alle Wahlberechtigten) ausbauen, was einer 1,5 Millionen starken Wählerschaft gleichkommen würde. Ähnlich legt auch die MSZP einen Prozentpunkt zu und befindet sich nun bei 14 Prozent, was einem Wählerpotential von 1,1 Millionen entspricht. Die LMP hat sich bei rund 5 Prozent eingepegelt. Jobbik muss hingegen seit letztem Dezember einen Stimmeneinbruch von 3 Punkten hinnehmen und erreicht laut der Meinungsumfrage 7 Prozent, was einem geschätzten Wählerpotential von etwa 600.000 entspricht
Auch im Segment der Wählerschaft mit festen Parteipräferenzen und einer verbindlichen Absicht an der Wahl teilzunehmen, steht die Fidesz mit 41 Prozent vor der MSZP, die nur 28 Prozent erreicht, wobei sich beide Parteien im Vergleich zum Februar um 1 einen Prozentpunkt verbessern konnten, MSZP gegenüber der Wahl 2010 um 7 Punkte, Fidesz -9. Nach dem neuen Wahlrecht würden diese 41% jedoch immer noch deutlich für eine absolute Mandatsmehrheit genügen, bei 44% wäre sogar die 2/3-Mehrheit gesichert. Jobbik rutscht im Monatsvergleich von 20 auf 17 Prozent ab, läge aber immer noch über dem Wahlergebnis von 2010. Die LMP kann ihr Ergebnis von 6 auf 9 Prozent steigern (+2). Die Studie attestiert zudem einen leichten Wandel der politischen Apathie in Ungarn, demnach hegen nun 40 Prozent der Befragten die Absicht an der nächsten Wahl teilzunehmen, der Vergleichswert im Januar lag noch bei 33 Prozent.
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