(c) Pester Lloyd / 09 – 2012 NACHRICHTEN 02.03.2012
.. Laut einer Umfrage des Institutes Tárki ist der Abstand zwischen der Regierungspartei Fidesz und der oppositionellen MSZP der geringste seit April 2010. Zu gänzlich anderen Ergebnissen kommt einmal mehr das Institut Századvég. Laut diesem ist der Fidesz-Vorsprung weiterhin gewaltig
Laut Tárki unterstützen 20% aller Wahlberechtigten die Regierungsparteien Fidesz-KDNP, 13 % die sozialdemokratische MSZP, 11% die neofaschistische Jobbik und 3% die grün-liberale LMP. Beim Institut Századvég ist das Fidesz (immer) deutlich stärker und kommt, hochgerechnet auf alle zur Wahl Berechtigten, auf 27% Zustimmung, die MSZP auf 15, Jobbik 11%, LMP 6% und die Demokratische Koalition von Ex-Premier Gyurcsány (eine MSZP-Abspaltung) auf 2%. Angaben zu nicht im Parlament vertretenen Parteien machen beide Institute nicht. Noch interessanter ist die Sonntagsfrage, die also die Gruppe der zur Wahl Entschlossenen eingrenzt: Tárki: Fidesz 39% (Bei den Wahlen 2010: 54) MSZP 26% (20), Jobik 21% (15) und LMP 7% (7,5). Századvég sieht Fidesz bei 45 %, was nach dem neuen Wahlgesetz die Zweidrittelmehrheit bei den Mandaten bestätigen würde, MSZP 24%, Jobbik 19% und LMP ebenfalls 7%, Demokratische Koalition 3 %. Laut beiden Umfragen ist der Prozentsatz derer, die nicht zur Wahl gehen würden oder unentschieden sind deutlich auf unter 50% gesunken, der Wert liegt bei anderen Instituten teilweise über 60%. Zuletzt meinten rund 80% der Befragten, dass sich das Land in keine gute Richtung entwickelt . Laut obiger Zahlen müssen das auch nicht wenige Fidesz-Wähler gesagt haben.
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