(c) Pester Lloyd / 14 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Zwack Unicum strukturiert um
28.03.2009 · Wirtschaft
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Zwack Unicum strukturiert um
Ungarns berühmteste Destille, Zwack Unicum, teilte vergangene Woche mit, sein Personal um bis zu 6% Personal reduzieren zu wollen. Gleichzeitig werden Umstrukturierungsmaßnahmen, sprich eine Straffung im Management avisiert: so sollen die Fabriken in Dunaharaszti und Kecskemét, die Unicum-Fabrik am Stammsitz in Budapests 9. Bezirk, das Zentrallabor, das technische Betriebsbüro und die Produktentwicklung unter Führung des technischen Direktors László Seprus vereinigt werden. Die Position des Exportdirektors, bisher wahrgenommen von Balázs Vass, wird gestrichen und die Abteilung direkt dem Generaldirektor Frank Odzuck unterstellt. Ein Besuch bei Zwack Unicum in Budapest
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Diageo entlässt 300 Mitarbeiter in Ungarn
03.04.2009 · Wirtschaft
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Diageo entlässt 300 Mitarbeiter in Ungarn
Der weltgrößte Spirituosenkonzern Diageo hat 300 der 750 Mitarbeiter seiner Budapester Niederlassung gekündigt. Einige Aufgaben des ungarischen Servicecenters werden in Zukunft nach Manila ausgelagert. In Budapest wurde und wird seit 2001 unter anderem ein großer Teil der internationalen Controlling und Buchhaltungsaufgaben des Konzerns abgewickelt. So wird u.a. das Rechnungswesen für die Aktivitäten in Großbritannien, Irland, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz hier erledigt.
Grund für die Auslagerung war einst nicht nur der Kostenfaktor, auch die relativ große Zahl gut ausgebildeter Finanzspezialisten mit Fremdsprachenkenntnissen gaben damals den Ausschlag für die Ansiedlung. Noch 2006 kündigte Diageo-Chef Stephen Smith gemeinsam mit dem damaligen Wirtschaftsminister János Kóka die Aufstockung der Mitarbeiterzahl auf bis zu 600 an, wozu es aber nie kam.
Diageo hält u.a. so weltberühmte Marken wie Johnnie Walker, Smirnoff, Baileys, Guinness u.a., in Ungarn hält Diageo einen bedeutenden Minderheitsanteil am traditionsreichen Unternehmen Zwack Unicum, dass aber eigenständig agiert.
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Strafe für Stromausfälle
03.04.2009 · Wirtschaft
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Strafe für Stromausfälle
E.ON bekam von der Ungarischen Energiebehörde (MEH) eine – eher symbolische – Strafe von 10 Mio HUF (ca. 33.500 EUR) wegen Versäumnissen während der Wetterunbill im Januar verhängt. Der Stromversorger Edasz, eine E.ON-Tochter habe während und nach der heftigen Schneestürme Ende Januar zu spät und teilweise falsch reagiert, was zu Stromausfällen in über 80.0000 Haushalten, vor allem in Westungarn führte. Die Liefersicherheit sei vorrangige Aufgabe eines Stromversorgers und Teil seiner vertraglichen Verpflichtung. Das Unternehmen hat in einer Selbstverpflichtung den Geschädigten Rabatte auf die Rechnungen angeboten.
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0914forint
03.04.2009 · Wirtschaft
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Forint machte Freudensprung
Der ungarische Forint hat sich am Donnerstag seit einiger Zeit einmal wieder diesseits der 300er Marke zum Euro gezeigt, blieb zu Marktschluss immerhin noch bei 302.
Am Mittwoch machte der HUF einen regelrechten Freudensprung um 6-7 Forint als die Nachricht durchsickerte, die Europäische Zentralbank könnte Stützungskäufe, auch für andere Ostwährungen, ins Auge fassen. Das wollen Händler aus diversen Äußerungen im Vorfeld der turnusmäßigen EZB-Sitzung gelesen haben, auch ein Senkung des Leitzinses für den Euroraum um 0,5% Prozentpunkte wird angenommen. Für eine Stützung einiger gefährdeter Währung der Region hat sich auch der deutsche Wirtschaftsweise Peter Bofinger ausgesprochen, „…da die EZB die einzige Institution in Europa ist die Krisenszenarien wie einst in Asien für Osteuropa abwenden“ könne. Unter Verdacht für die merkliche Erholung stehen auch Stützungskäufe der ung. Nationalbank als Reaktion auf das Downgrading durch Standard & Poors.
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