(c) Pester Lloyd / 22 – 2012 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Kulturtipp: Das Innstadtfestival macht das Zentrum Budapests zu einer Bühne
31.05.2012 · Budapest
Kulturtipp: Das Innenstadtfestival macht das Zentrum Budapests zu einer Bühne Im Herzen von Budapest findet an diesem Wochenende (1.-3. Juni) wieder das alljährliche Belvárosi Fesztivál statt. Von Freitag bis Sonntag wird mitten in der Innenstadt auf drei Bühnen Livemusik gespielt, unter anderem am Szabadság tér (Freiheitsplatz), direkt am Sowjet-Denkmal. Genau hier werden auch reichlich bekannte Größen der ungarischen Musik ihre Aufwartung machen, so beispielsweise Péterfy Bori und Irie Maffia am Samstag oder am Sonntagabend Quimby. Die beiden anderen Bühnen am Erszébet tér und nahe der Bazilika bieten vor allem regionalen Bands eine Plattform, ihr Können an prominenter Stelle zu präsentieren. Nach dem Konzertprogramm, ab etwa 23 Uhr auf dem Szabadság tér dann noch eine „anwohnerfreundliche Open Air Disko statt, bei der die Tanzenden auf Kopfhörern zwischen der Musik von verschiedenen DJs wählen können. So spart man sich lästige Diskussionen über eine Location, die für alle erträgliche Musik spielt und falls einem doch mal eher nach unterhalten ist, nimmt man den Kopfhörer einfach ab. Der Eintritt zu diesem urbanen Spektakel ist übrigens frei und bei einer Tour durch die Pester Innenstadt wird man vermutlich sowieso nicht daran vorbeikommen. Das komplette Programm
Verkehrschaos durch Taxidemo in Ungarn erwartet
01.06.2012 · Budapest
Die Budapester Taxifahrer planen, wie bereits während eines Warnstreiks Anfang der Woche angekündigt, eine größere Demonstration durch die Budapester Innenstadt. Rund 1000 Fahrzeuge werden zu der Protest-Rallye am Montag, 4. Juni erwartet, die Route führt über Heldenplatz und Andrássy út, die Elisabeth-, Ketten- und Margaretenbrücke zum Ring und zurück zum Heldenplatz, was den Verkehr für die Dauer der Veranstaltung weitgehend lahmlegen wird. Die Taxigewerkschaften zeigten sich erbost darüber, dass die Budapester Stadtverwaltung den Innungsvertretern bis heute keine Informationen über die geplanten Änderungen an den Taxiregelungen übersandt hat. Was man jedoch erfahren hat, wurden alle Vorschläge der Ständevertreter ausgeschlagen. Besonders destruktiv empfindet man das Fehlen jeden Gesprächsangebots mit den Betroffenen. Ob Tarlós hingegen sagte, "die Gespräche werden weitergehen." Allerdings verhandelte er bisher nur mit einer ihm genehmen Taxigewerkschaft
Die Gewerkschafter fürchten, dass neue „technische Anforderungen“ an die Fahrzeuge einen Großteil der derzeit auf Budapests Straßen fahrenden Taxis „aus dem Verkehr ziehen würde.“ Man verlangt, die neuen Regelungen nur bei Neulizensierungen anzuwenden. Bekämpft wird von den „Freibeutern der Straßen“ auch die neue Pflicht zur Absolvierung einer Eignungsprüfung – auch für bereits zugelassene Fahrer. Damit will die Stadt die Standards erhöhen und Gauner im Vorfeld aussieben. Die Gewerkschaften fordern zu diesem Zwecke einen einheitlichen Taxitarif (bisher gibt es nur ein Von-Bis-Band) sowie eine Begrenzung der Zulassungszahlen.
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